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Snapchat ist eine Social Media App, mit der Fotos, Videos und Textnachrichten verschickt werden. kann seinen Standort mit Kontakten teilen und sammelt Belohnungen, wenn es täglich Bilder mit Freunden austauscht. Dies erhöht besonders bei Kindern und Jugendlichen den Druck, die App täglich zu nutzen.
Snapchat erlaubt die Nutzung ab 13 Jahren. In Deutschland ist für unter 16-Jährige die Zustimmung der Eltern gemäß DSGVO erforderlich.
Getestete Version: 13.79.1.0
Wichtig: Technische Einstellungen sind kein vollständiger Schutz für Ihr Kind. Es kann trotzdem unangemessene Inhalte sehen oder mit Fremden in Kontakt kommen. Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Kind über die Nutzung von Geräten und Apps und bieten Sie sich als Ansprechperson bei Problemen an.
Die wichtigsten Einstellungen von Snapchat erklären wir Ihnen im Video.
Einige Snapchat-Funktionen sind altersbeschränkt: Öffentliche Konten sind ab 18, Spotlight-Uploads ab 16 erlaubt. Bei einem Alter zwischen 13 und 18 Jahren können Eltern das Family Center nutzen. Achten Sie daher bei der Kontoerstellung auf die richtige Altersangabe. Diese können Sie auch nach Erstellung eines Kontos ändern. Eine Anleitung hierzu finden Sie im Kapitel Altersänderungen vornehmen.
Wie bei allen sozialen Netzwerken ist auch bei Snapchat ein sicheres Passwort wichtig. So ändern Sie es gemeinsam mit Ihrem Kind:
Damit ein Passwort nicht so schnell geknackt werden kann, sollte es folgende Dinge beinhalten:
Ein sicheres Passwort enthält darüber hinaus keine persönlichen Informationen wie zum Beispiel den eigenen Namen oder das Geburtsdatum. Zudem sollten sich die Passwörter für jeden Dienst voneinander unterscheiden.
Kinder und Jugendliche erstellen oft ein Social Media Konto und geben bei der Anmeldung ein viel höheres Alter an. Wenn aber das Alter auf 13-17 Jahren senken, bekommt Ihr Kind automatisch ein Konto für Jugendliche und es greifen automatisch einige Schutzeinstellungen.
Die Spotlight-Funktion ähnelt TikTok oder Instagram Reels: Nutzende können 60-Sekunden-Videos mit allen teilen. Inhalte müssen die Spotlight-Richtlinien einhalten und für Jugendliche ab 13 geeignet sein. In Deutschland darf man erst ab 16 posten – aber nur, wenn das Alter korrekt angegeben wurde (es ist änderbar). Ähnlich wie bei TikTok und Instagram können die Spotlight-Beiträge kommentiert werden. In den Snapchat-Einstellungen kann festgelegt werden, ob die Kommentare zuvor freigegeben oder direkt öffentlich gepostet werden.
Ist beim Konto ein Alter zwischen 13-17 Jahren festgelegt worden, dann ist das Profil automatisch privat. Ansonsten kann das Profil mit diesen Schritten ebenfalls auf “privat” eingestellt werden.
Auf der Snapmap kann man live sehen, wo die Kontakte sich gerade aufhalten. Aus Sicherheitsgründen sollte der Standort nicht auf Snapchat mit anderen geteilt werden. Aktivieren Sie dafür den sogenannten Geistmodus.
Auch wenn Sie den Standort deaktiviert haben, kann es sein, dass Snapchat Ihre Standortdaten nutzt. Das können Sie in den Einstellungen Ihres Smartphones deaktivieren.
Die Home Safe-Funktion benachrichtigt ausgewählte Kontakte, wenn Ihr Kind zu Hause angekommen ist. Wir raten jedoch von dieser Funktion ab! Sie können die Funktion deaktivieren, wenn Sie die Schritte unter Kapitel “Standortinformationen (Snap Map) ausstellen” vornehmen.
Auf Snapchat kann man nicht nur mit den Kontakten schreiben, sondern auch mit den KI Chatbots My AI und Perplexity. Kinder können damit chatten, z. B. bei Hausaufgaben oder Problemen. Die Chats werden gespeichert, analysiert und können für Werbung genutzt werden. Daher sollten sensible Daten nicht geteilt werden. Chatbots wirken oft menschlich, liefern aber nicht immer korrekte oder angemessene Inhalte. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Nutzung. My AI lässt sich nicht löschen, Perplexity muss aktiv der Freundesliste hinzugefügt werden. Die Daten der beiden Chatbots können gelöscht werden.
Die "Schritte"-Funktion in Snapchat zeigt Ihrem Kind auf der Snap Map, welche Orte es bereits besucht hat. Diese Informationen sind nur für Ihr Kind sichtbar. Beim ersten Aktivieren werden automatisch frühere Standorte aus gespeicherten Memorys (Fotos/Videos mit Ortsangabe) übernommen, danach werden keine neuen Memorys mehr automatisch hinzugefügt. Wir empfehlen, diese Daten nicht mit Snapchat zu teilen und zu löschen.
Da es sich hier um einen datenverarbeitenden Dienst handelt, bedarf es in Deutschland laut der DSGVO der Zustimmung der Eltern, wenn Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren Snapchat nutzen möchten. Was die DSGVO ist und welche Auswirkungen sie auf Dienste wie Snapchat hat, lesen Sie in der Informationsbox unter diesem Abschnitt. Wenn Sie Ihrem Kind Snapchat früher erlauben möchten, können Sie je nach Altergruppe, folgende Einstellungen beachten:
Für Kinder unter 6 Jahren ist Snapchat noch nicht geeignet.
Für Kinder unter 10 Jahren ist Snapchat noch nicht geeignet.
Das Mindestalter für die Registrierung bei Snapchat beträgt 13 Jahre. Bis zu einem Alter von 16 Jahren ist die Nutzung nur mit der Zustimmung der Eltern erlaubt. Möchten Sie Ihrem Kind die Nutzung bereits vorher erlauben, sollten Sie mit Ihrem Kind konkrete Regeln zur Nutzung vereinbaren. Außerdem empfehlen wir Ihnen, folgende Einstellungen vorzunehmen:
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist ein EU-weites Gesetz, das seit Mai 2018 den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt. Ihr Ziel ist es, deine persönlichen Informationen zu schützen, ohne deren sinnvolle Nutzung zu stark einzuschränken.
Was sind personenbezogene Daten? Das sind alle Informationen, die dich identifizierbar machen – zum Beispiel deine Adresse, Telefonnummer oder auch deine IP-Adresse.
Die wichtigsten Punkte der DSGVO:
Das Snapchat Family Center bietet Eltern die Möglichkeit, einen Überblick über den Account ihres Kindes zu behalten.
Um das Family Center zu nutzen, müssen Sie Ihr Konto mit dem Ihres Kindes verknüpfen. Ihr Kind muss dabei eine Freundschaftsanfrage annehmen und der Einladung zum Family Center zustimmen.
In Snapchat gibt es einen KI-Chatbot namens MyAI mit dem Ihr Kind schreiben kann. KI-Chatbots können als Zeitvertreib und harmlose Spielerei dienen. Manche Kinder wenden sich mit ernsthaften Problemen und Sorgen an Chatbots, das kann dafür sorgen, dass Sie mit keinem echten Menschen sprechen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den richtigen Umgang mit Chatbots. Erklären Sie, dass es sich dabei nicht um echte Menschen handelt und auch Informationen von Chatbots nicht zwingend stimmen.
Neben My AI gibt es einen weiteren Chatbot auf Snapchat namens Perplexity. Diesen muss Ihr Kind der eigenen Freundesliste hinzufügen, er ist nicht automatisch in der Chatübersicht. Dennoch können Sie verhindern, dass Ihr Kind mit Perplexity schreibt.
So können Sie unangenehme Kontakte über das Family Center melden:
Um einen Überblick über die Nutzungszeiten Ihres Kindes zu erhalten können Sie sich diese im Family Center anschauen. Sie können die Nutzungszeiten dort nicht einstellen.
Auf Snapchat gibt es neben privaten Nachrichten und Fotos auch Storys und Snapchat-Spotlight. Dort kann Ihr Kind auf unangenehme Inhalte stoßen. Um Storys und Snapchat-Spotlight etwas sicherer zu gestalten, können Sie sensible Inhalte ausblenden.
Die Spotlight-Funktion ähnelt TikTok oder Instagram Reels: Nutzende können 60-Sekunden-Videos mit allen teilen. Inhalte müssen die Spotlight-Richtlinien einhalten und für Jugendliche ab 13 geeignet sein. In Deutschland darf man erst ab 16 posten – aber nur, wenn das Alter korrekt angegeben wurde (es ist änderbar). Snapchat prüft Inhalte vor Veröffentlichung und bietet eine Meldefunktion für unangemessene Videos. So melden Sie Inhalte:
Snapchat Plus ist das kostenpflichtige Premium-Abo von Snapchat. Dadurch werden spezielle Funktionen und Features freigeschaltet. Das Abo ist aber nicht notwendig und liefert nicht mehr Jugendschutz.
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