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Telegram ist ein zunächst kostenloser Smartphone-Dienst zum Versenden von Nachrichten, Bildern und für (Video-)Telefonate – an Einzelpersonen oder Gruppen. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten, in Telegram Geld auszugeben.
Telegram ist ab 18 Jahren erlaubt. Jüngere Nutzer benötigen die Zustimmung der Eltern.
Chats in Telegram sind nicht automatisch verschlüsselt. Das bedeutet, dass Telegram die Chats Ihres Kindes unter Umständen mitlesen kann. Ihr Kind kann geheime Chats starten, die dann verschlüsselt sind. Mehr dazu im Kapitel 2.1.
Kinder können bei Telegram von Fremden kontaktiert werden, in ungeeignete Gruppen geraten und unangemessene Inhalte erhalten. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und machen Sie deutlich, dass es sich bei Problemen jederzeit an Sie wenden kann.
Wichtig: Technische Einstellungen sind kein vollständiger Schutz für Ihr Kind. Es kann trotzdem unangemessene Inhalte sehen oder mit Fremden in Kontakt kommen. Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Kind über die Nutzung von Geräten und Apps und bieten Sie sich als Ansprechperson bei Problemen an.
Die Nutzung von Telegram ist laut Nutzungsbedingungen ab 18 Jahren erlaubt. Kinder dürfen die App aber früher nutzen, wenn Eltern das erlauben und Schutzeinstellungen vornehmen.
Um ein Profil zu blockieren, gehen Sie wie folgt vor:
Um ein Profil stummzuschalten, gehen Sie wie folgt vor:
Wenn Ihr Kind ein Social-Media-Profil erstellen möchte, nutzen Sie die Gelegenheit für ein Gespräch über sichere Nutzung und Regeln.
Telegram kann per Telefonnummer oder Nutzername genutzt werden:
Um die eigene Telefonnumer zu schützen, können Sie statt der Telefonnumer, einen Benutzernamen weitergeben, unter dem andere Sie in Telegram finden können.
Unabhängig davon, welche Funktion Sie wählen, kann Ihr Kind in Gruppen hinzugefügt werden, in denen auch Ihrem Kind unbekannte Kontakte sein können.
Sie können einstellen, wer Ihr Kind anrufen und nicht anrufen darf.
Sie können einstellen, wer Ihrem Sprachnachrichten senden darf. Wichtig: Diese Funktion ist nicht konstenlos und daher nur mit dem Premium Abo verfügbar.
Es gibt bei Telegram die Möglichkeit, Geschenke zu erhalten. Diese Geschenke können von anderen Menschen genutzt werden, um das Vertrauen Ihres Kindes zu gewinnen und dieses letzlich auch zu erpressen. Wir empfehlen daher, diese Einstellung zu deaktivieren und immer wieder zu überprüfen, dass sie nicht wieder aktiviert wurde.
Die Chats auf Telegram sind nicht automatisch verschlüsselt. Das bedeutet, dass Telegram die Chats mitlesen kann. Gruppenchats können in Telegram nicht verschlüsselt werden. Ihr Kind kann aber geheime Chats mit Einzelpersonen starten, die dann verschlüsselt sind.
Sie können einstellen, ob die Nachrichten Ihres Kindes nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden.
Nicht jeder muss wissen, wann Ihr Kind gerade online ist oder eine Nachricht gelesen hat. Wir empfehlen, beide Funktionen zu deaktivieren.
Das Profilbild Ihres Kindes sollte nur für die Kontakte Ihres Kindes
Werden Nachrichten Ihres Kindes von anderen weitergeleitet, sehen diese auch den Namen ihres Kindes und erkennen so, dass die Nachricht ursprünglich von Ihrem Kind stammt. Andere können auf den Namen ihres Kindes klicken und so auf das Profil Ihres Kindes gelangen.
Ihr Kind kann von Anderen in Gruppen hinzugefügt werden. In manchen Gruppen, zum Beispiel mit sehr vielen und unbekannten Mitgliedern. Um einzustellen, dass nur vertraute Personen Ihr Kind einer Gruppe hinzufügen können, gehen Sie folgendermaßen vor:
Gruppen-Chats sind bei Telegram generell nicht verschlüsselt. Mehr zur Verschlüsselung finden Sie in Kapitel 2.1.
Telegram bietet die Möglichkeit, Bilder in der Story hochzuladen. Diese sind können nach 24 Stunden verschwinden, müssen aber nicht. Diese Stories können Personen sehen, die Ihr Kind als Kontakt eingespeichert hat. Aber auch Personen, die die Nummer Ihres Kindes haben, Ihr Kind diese Person aber nicht eingespeichert hat. Zeigen Sie Ihrem Kind diese Schritte:
Gehen Sie mit Ihrem Kind die genannten Schritte gemeinsam durch und erklären Sie diese. Ihr Kind sollte die Einstellungen in Zukunft selbst vornehmen können, da sie vor jeder Story abgefragt werden.
Sie können nachprüfen, wer das Geburtsdatum Ihres Kindes sehen darf.
Da es sich hier um einen datenverarbeitenden Dienst handelt, bedarf es in Deutschland laut der DSGVO der Zustimmung durch die Eltern, wenn Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren Telegram nutzen möchten. Was die DSGVO ist und welche Auswirkungen sie auf Dienste wie Telegram hat, lesen Sie in der Informationsbox unter diesem Abschnitt.
Für Kinder unter 6 Jahren ist Telegram ungeeignet.
Für Kinder von 7-10 Jahren ist Telegram ungeeignet.
Laut den Nutzungsbedingungen ist Telegram ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt. Wenn Sie Ihrem Kind die Nutzung schon früher erlauben möchten, empfehlen wir Ihnen mindestens die folgenden Einstellungen vorzunehmen:
Außerdem sollte Ihr Kind für einen besseren Datenschutz nach Möglichkeit immer Geheime Chats nutzen.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist ein EU-weites Gesetz, das seit Mai 2018 den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt. Ihr Ziel ist es, deine persönlichen Informationen zu schützen, ohne deren sinnvolle Nutzung zu stark einzuschränken.
Was sind personenbezogene Daten? Das sind alle Informationen, die dich identifizierbar machen – zum Beispiel deine Adresse, Telefonnummer oder auch deine IP-Adresse.
Die wichtigsten Punkte der DSGVO:
Telegram-Kanäle sind wie WhatsApp-Kanäle. Kanäle kann man auch als einseitige Gruppenchats beschreiben. Nur ausgewählte Admins können Nachrichten in einem Kanal schreiben. Wir raten bei Kindern und Jugendlichen von Kanälen ab! Wenn Ihr Kind unbedingt einen haben möchte, sagen Sie Ihrem Kind, dass es nur einen privaten und keinen öffentlichen Kanal erstellen darf. Ein öffentlicher Kanal könnte von allen Telegram Nutzern und Nutzerinnen gefunden werden und diese können Ihr Kind dann auch per Direktnachricht anschreiben. Letzteres können Sie deaktivieren.
Auf Telegram gibt es verschiedene Möglichkeiten, Geld auszugeben. Auf Telegram gibt es sogenannte „Sterne", eine virtuelle Währung. Kinder können diese kaufen, um bestimmte Inhalte freizuschalten oder Personen zu schreiben – oft passiert das unbeabsichtigt.
Was können Eltern tun? Da Telegram selbst keine Kaufsperre bietet, helfen diese Maßnahmen:
Achtung: Verdienen durch Partnerprogramme Kinder können Sterne auch verdienen, indem sie Empfehlungslinks teilen. Diese Programme lassen sich leider nicht deaktivieren – hier hilft nur das Gespräch mit dem Kind: Telegram ist eine Kommunikations-App, keine Einnahmequelle.
Was sind Mini-Apps? Mini-Apps sind Angebote von Drittanbietern direkt in Telegram – zum Beispiel Spiele oder Shopping-Angebote. Sie werden nicht heruntergeladen, können aber als Verknüpfung auf dem Startbildschirm gespeichert werden.
Wo findet man sie? Kinder stoßen auf Mini-Apps vor allem in Gruppen und Kanälen, in denen Links geteilt werden – oder über die Suchfunktion in Telegram.
Worauf sollten Eltern achten?
Was können Eltern tun? Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, welchen Gruppen und Kanälen es beitreten darf – denn dort werden Mini-Apps besonders häufig geteilt.
Mini-Apps aber auch Kontakte können blockiert und gelöscht werden.
In Telegram-Gruppen werden häufig Dateien, Fotos und Videos geteilt – darunter können auch schädliche oder sogar strafbare Inhalte sein (z. B. kinderpornografisches Material). Standardmäßig lädt Telegram solche Inhalte automatisch herunter und speichert sie auf dem Gerät.
Was sollten Eltern tun? Den automatischen Download von Medien deaktivieren – so werden geteilte Inhalte nicht unbemerkt auf dem Smartphone gespeichert.
Updates von Herstellern können neue Risiken oder Schutzmöglichkeiten für Geräte, Dienste und Apps mit sich bringen.
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