WhatsApp ist ein Dienst für Smartphones, mit dem man Nachrichten, Fotos und Videos verschicken und Anrufe tätigen kann.
Die größten Herausforderungen sind:
- Kontakt zu Fremden
- Flut an Nachrichten in Gruppenchats
- Kanäle
- unagemessene Inhalte
WhatsApp erlaubt die Nutzung ab 13 Jahren. In Deutschland ist für unter 16-Jährige die Zustimmung der Eltern gemäß DSGVO erforderlich. Für Kinder unter 13 Jahren gibt es jetzt eine Elternaufsicht. Zwischen 16 und 17 Jahren können Kontrolloptionen für Jugendliche aktiviert werden. Dann können die Eltern Einstellungen machen und erhalten Aktivitätshinweise über die Aktivitäten der Jugendlichen.
Getestete Version: 2.26.41.77
Wichtig: Kontrolle und Vertrauen
Filter und Schutz-Einstellungen helfen, aber sie ersetzen kein vertrauensvolles Gespräch. Je nach App- und Gerät kann Ihr Kind ungeeignete Inhalte sehen oder mit Fremden in Kontakt kommen. Sprechen Sie deshalb regelmäßig mit Ihrem Kind darüber, was es online erlebt, und machen Sie deutlich, dass es bei Problemen jederzeit zu Ihnen kommen kann.
Inhalt
1 Allgemeine Kinder- und Jugendschutzeinstellungen für WhatsApp
Die größten Herausforderungen:
Sprechen Sie mit Ihrem Kind offen über die Nutzung der App. Hier sind die wichtigsten Punkte:
- Aktuell nutzen viele Kinder die WhatsApp Kanäle als eine Art Tagebuch. Erlauben Sie keine Kanäle! Ihr Kind hat über die Follower keinerlei Kontrolle.
- Profil und Status: Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, welche Fotos und Informationen im Profil oder im Status öffentlich gezeigt werden. Eine gute Frage ist: “Was möchte ich online von mir preisgeben?”
- Fotos und Videos: Machen Sie Ihrem Kind klar, dass man private Inhalte, die einmal verschickt wurden, nicht mehr kontrollieren kann. Sprechen Sie darüber, welche Fotos und Videos nicht geteilt werden sollten.
Video: WhatsApp auf dem iPhone kindersicher einstellen
Die wichtigsten Einstellungen von WhatsApp auf dem iPhone erklären wir Ihnen im Video.
Video: WhatsApp in Android kindersicher einstellen
Die wichtigsten Einstellungen von WhatsApp auf einem Android-Gerät erklären wir Ihnen im Video.
Elternaufsicht aktivieren
WhatsApp bietet die Möglichkeit, dass Eltern ein Konto für ihre Kinder unter 16 Jahren erstellen können. Dieses muss von einem volljährigen Elternteil eingerichtet werden und wird von WhatsApp Durch Eltern verwaltete Konten genannt.
Folgene Funktionen werden dann standardmäßig für Kinder blockiert:
- Meta AI
- Kanäle
- Status
- Chatsperre
- App-Sperre
- verknüpfte Geräte
- Standort teilen
- Nachrichten zur einmaligen Ansicht
- selbstlöschende Nachrichten in Einzelchats
Zudem erhalten durch Eltern verwaltete Konten keine Werbung. In einem Aktivitätenbereich sehen Sie als Elternteil alle Aktivitäten, die Ihr Kind über das verbundene WhatsApp-Konto gemacht hat.
Zu folgenden Aktivitäten Ihres Kindes erhalten Sie standardmäßig Benachrichtigungen:
Kritische Hinweise
Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn Ihr Kind einen Kontakt neu hinzufügt, blockiert oder meldet.
Zudem erhalten Sie eine Benachrichtigung, wenn Ihr Kind eine Nachricht von einer Person erhält, die nicht in den Kontakten gespeichert ist. Dann müssen Sie diesen Kontakt und die Nachricht genehmigen. Diese finden Sie dann im Bereich Anfragen.
Chats und Kontakte
Sie erhalten Hinweise, wenn Ihr Kind eine neue Chatanfrage annimmt oder wenn Ihr Kind einen Chat oder Kontakt löscht.
Gruppen
Sie erhalten eine Benachrichtigung wenn Ihr Kind einen Gruppenchat erstellt (und Sie ihm dies vorher genehmigt haben), ihm beitritt oder verlässt. Auch werden Sie informiert, wenn Gruppen durch neue Personen größer werden.
Bevor Ihr Kind einer Gruppe beitreten kann, müssen Sie die Gruppeneinladung mithilfe der Eltern-PIN annehmen.
Selbstlöschende Nachrichten in Gruppenchats
Sie erhalten Benachrichtigungen wenn Ihr Kind oder eine andere Person selbstlöschende Nachrichten in einem Gruppenchat aktiviert.
Änderungen im Profil
Sie erhalten Benachrichtigungen wenn Ihr Kind seinen oder Ihren Namen oder das Profilbild auf WhatsApp ändert.
So richten Sie ein durch Eltern verwaltetes Konto ein:
- Installieren Sie WhatsApp auf dem Handy Ihres Kindes.
- Starten Sie WhatsApp und stimmen Sie den Nutzungsbedingungen zu indem Sie auf Weiter klicken.
- Sobald die Seite Telefonnummer eingeben erscheint tippen Sie oben rechts auf die drei Punkte
4. Wählen Sie: Durch Eltern verwaltetes Konto erstellen.
5. Geben Sie die Telefonnnumer Ihres Kindes ein oder wählen Sie die vorgeschlagene Nummer aus.
6. Geben Sie den Namen Ihres Kindes ein.
7. Wählen Sie: Weiter.
7. Geben Sie das Geburtsdatum Ihres Kindes ein.
8. Bestätigen Sie das Alter Ihres Kindes. Wählen Sie: Ja, das ist korrekt.
9. Wählen Sie: Weiter.
10. Wechseln Sie zu Ihrem Handy. Scannen Sie den auf dem Handy Ihres Kindes angezeigten QR-Code oder senden Sie Sich den Link zu.
11. Wählen Sie: Zustimmen und fortfahren.
12. Sie müssen angeben, dass Sie eine erwachsene Person sind. Wählen Sie: Weiter.
13. Wählen Sie: Weiter.
14. Machen Sie ein Foto von Ihrem Gesicht.
15. Reichen Sie das Foto ein. Wählen Sie: Senden.
16. Schauen Sie auf das Handy Ihres Kindes.
17. Legen Sie eine Eltern-PIN fest. Diese muss jedes Mal eingegeben werden, wenn Einstellungen für WhatsApp für Ihr Kind geändert werden.
18. Wählen Sie: Weiter.
Damit bestätigen Sie, dass Sie für die Datenschutzeinstellungen Ihres Kindes verantwortlich sind.
18. Wählen Sie: Fertig.
Damit bestätigen Sie, dass Sie über Ihr WhatApp-Konto die Kinderschutzeinstellungen für Ihr Kind machen können.
Um die Einstellungen vorzunehmen müssen Sie zum Handy Ihres Kindes wechseln. Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Elternaufsicht anpassen.
Wichtig: Sobald Ihr Kind nach dem von Ihnen angegeben Geburtsdatum 16 Jahre alt wird, erhalten Sie eine Benachrichtigung, dass Ihr Kind alle Funktionen von WhatsApp über das angegeben Konto dann unter einem eigenständigen Konto nutzen kann.
Möchten Sie weiterhin Aktivitätsberichte zu den Aktivitäten Ihres sechzehnjährigen Kindes bekommen, können Sie Kontrolloptionen für Teenager aktivieren. Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Elternaufsicht für Jugendliche bis 18 Jahren aktivieren.
Sollte Ihr Kind bereits ein Konto bei WhatsApp besitzen, können Sie dieses Konto auch verknüpfen und als durch Eltern verwaltetes Konto einstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei WhatsApp auf den Hilfeseiten.
Einstellungen in der Elternaufsicht nachträglich bearbeiten
Sobald Sie bei WhatsApp ein Kinderkonto mit Ihrem Elternkonto verbunden haben, können Sie auf dem Handy Ihres Kindes Datenschutzeinstellungen für WhatsApp vornehmen. Beachten Sie, dass es sich hier um die Einstellungen für unter 16 Jährige handelt. Ab 16 Jahren können Sie einige Einstelllungen nicht mehr machen.
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Handy Ihres Kindes.
- Wählen Sie unten rechts Du.
3. Scrollen Sie nach unten zu Kontrolloptionen für Eltern.
4. Geben Sie den zuvor festgelegten Eltern-PIN ein.
5. Tippen Sie auf Weiter.
6. Tippen Sie oben rechts auf die drei Punkte .
Im Aktivitätenbereich unter Aktivität sehen Sie alle Aktivitäten, die Ihr Kind unter dem verbundenen WhatsApp-Konto vorgenommen hat.
6. Wählen Sie aus, welche Einstellungen Sie machen möchten.
Welche Einstellungen Sie vornehmen können, finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Folgende Einstellungen können Sie anpassen:
Zuletzt online
- Wählen Sie unter Wer kann den Online-Status von (Name Ihres Kindes) sehen? Kontakte von (Name Ihres Kindes).
Profilbild
- Wählen Sie unter Wer kann das Profilbild von (Name Ihres Kindes) sehen? Kontakte von (Name Ihres Kindes) aus.
Info
- Wählen Sie unter Wer kann die Info von (Name Ihres Kindes) sehen? Kontakte von (Name Ihres Kindes) aus.
Gruppen
- Wählen Sie unter Wer kann (Name Ihres Kindes) Gruppen hinzufügen? Ausgewählte Kontakte. Jetzt können Sie auswählen, wer Ihr Kind einer Gruppen hinzufügen kann.
Achtung: Administratoren von Gruppen können Ihrem Kind trotzdem eine persönliche Einladung zu senden. Zudem gilt diese Einstellung nicht für Community-Ankündigungsgruppen. Wenn Ihr Kind einer Community hinzugefügt wird, wird Ihr Kind auch immer einer Community-Ankündigungsgruppe hinzugefügt.
- Deaktivieren Sie den Schieberegler bei Was (Name Ihres Kindes) tun kann bei Gruppen erstellen. Jetzt kann Ihr Kind keine Gruppen selbst erstellen.
Wichtig: Wenn Sie den Schieberegler aktivieren, werden Sie benachrichtigt, wenn Ihr Kind eine Gruppe erstellt. Sie erhalten Informationen über den Gruppennamen und die Telefonnummern der Gruppenteilnehmenden.
Anrufe
Standardmäßig ist für Kinder unter Elternkontrolle festgelegt, dass Anrufe von unbekannten Telefonnummern stummgeschaltet sind. Das erkennen Sie am deaktivierten Schieberegler.
Wichtig: Anrufe werden trotzdem im Anrufe-Tab und in den Benachrichtigungen angezeigt. Wir empfehlen: Reden Sie mit Ihrem Kind über die Risiken von Anrufen von Unbekannten.
Kontakte
Wählen Sie unter Wer kann (Name Ihres Kindes) kontaktieren? Kontakte von (Name Ihres Kindes).
Unter Blockiert können Sie sehen, welche Kontakte für Ihr Kind blockiert sind oder neue Kontakte blockieren.
Unter WhatsApp-Kontakte ist der Schieberegler standardmäßig aktiviert. Dadurch speichert WhatsApp die Telefonnummern und Namen mit denen Ihr Kind in Kontakt ist. Diese lassen sich dann auf neuen Geräten wiederherstellen oder verwalten. Wir empfehlen die Option angeschaltet zu lassen.
Lesebestätigung
Deaktivieren Sie den Schieberegler bei Lesebestätigungen. Dadurch können andere Personen nicht mehr sehen, wann Ihr Kind eine Nachricht gelesen hat. Das hilft vorallem jüngeren Kindern den Druck zu nehmen, direkt antworten zu müssen oder zu sehen, ob andere Personen bereits eine Nachricht gesehen haben.
Wichtig: In Gruppenchats kann man die Lesebestätigung nicht deaktivieren.
Kameraeffekte erlauben
Durch Effekte, Filter oder Hintergründe können Videoanrufe und Fotos mit der Kamera verändert werden. Wir empfehlen diese Effekte bei jüngeren Kindern auszuschalten.
Deaktivieren Sie den Schieberegler bei Kameraeffekte erlauben.
Reden Sie mit Ihrem Kind über die Auswirkungen von Kameraeffekten.
Nachrichten von unbekannten Konten blockieren
WhatsApp blockiert Nachrichten von unbekannten Konten wenn diese viele Nachrichten (die bestimmte Anzahl gibt WhatsApp nicht an) auf einmal senden.
Wählen Sie: Erweitert.
Aktivieren Sie den Schieberegler bei Nachrichten unbekannter Konten blockieren.
Achtung: Dadurch sind nicht alle Nachrichten von unbekannten Telefonnummern blockiert. Zudem wird die Nummer wieder freigegeben, wenn die Anzahl der Nachrichten laut WhatsApp wieder weniger wird.
IP-Adresse in Anrufen schützen
Wählen Sie: Erweitert.
Aktivieren Sie den Schieberegler bei IP-Adresse in Anrufen schützen.
Dadurch werden Anrufe über die Server von WhatsApp geleitet. Es kann verhindert werden, dass andere Personen im Anruf die IP-Adresse Ihres Kindes erfahren.
Linkvorschau deaktivieren
Wählen Sie: Erweitert.
Aktivieren Sie den Schieberegler bei Linkvorschau deaktivieren.
Dadurch wird keine Linkvorschau von Links generiert, die Ihr Kind sendet. Es kann verhindert werden, dass andere Personen die den Link erhalten die IP-Adresse Ihres Kindes erfahren.
Strikte Kontoeinstellungen
Wählen Sie: Erweitert.
Die strikten Kontoeinstellungen ermöglichen es bestimmte Einstellungen zu sperren, wenn Sie bereits festgestellt haben, dass ein hohes Risiko gezielter Cyberangriffe bei Ihrem Kind besteht. Einen Großteil der dann selbst von WhatsApp vorgenommenen Einstellungen können Sie selbst vornehmen. Wenn Sie diese Anleitung Schritt für Schritt durchgegangen sind, haben Sie alle relevanten Einstellungen angeschaut und (de-)aktiviert.
Elternaufsicht für Jugendliche zwischen 16-17 Jahren
WhatsApp bietet die Möglichkeit, dass Eltern auch Kontrolloptionen für 16 bis 17 Jährige Jugendliche einstellen können.
Die Kontrolloptionen sind optional. Jugendliche ab 16 Jahren dürfen auch ohne diese in Deutschland WhatsApp nutzen. Um die Kontrolloptionen für Eltern zu nutzen, muss ein Elternteil sein WhatsAppkonto mit dem eines Jugendlichen verknüpfen.
In einem Aktivitätenbereich sehen Sie als Elternteil alle Aktivitäten, die Ihr Kind über das verbundene WhatsApp-Konto gemacht hat.
Zu folgenden Aktivitäten Ihres Kindes erhalten Sie standardmäßig Benachrichtigungen:
Chats und Kontakte
Sie erhalten Hinweise, wenn Ihr Teenager einen neuen Kontakt hinzufügt.
Gruppen
Sie erhalten eine Benachrichtigung wenn Ihr Teenager einen Gruppenchat erstellt. Auch werden Sie informiert, wenn diese Gruppen durch neue Personen größer werden.
Änderungen im Profil
Sie erhalten Benachrichtigungen wenn Ihr Teenager seinen oder Ihren Namen oder das Profilbild auf WhatsApp ändert.
Einrichtung der Kontrolloptionen:
Einrichtung der Kontrolloptionen für Eltern:
- Öffnen Sie WhatApp auf dem Handy Ihres Teenagers.
- Wählen Sie rechts unten: Du.
- Scrollen Sie nach unten und wählen Sie: Kontrolloptionen für Eltern.
- Wählen Sie: Weiter.
- Geben Sie den Geburtstag Ihres Teenagers ein.
- Bestätigen Sie das Alter Ihres Teenagers. Wählen Sie: Ja, das ist korrekt.
- Wählen Sie: Weiter.
- Wechseln Sie zu Ihrem Handy. Scannen Sie den auf dem Handy Ihres Teenagers angezeigten QR-Code oder senden Sie Sich den Link zu.
- Wählen Sie: Weiter.
- Sie müssen angeben, dass Sie eine erwachsene Person sind. Wählen Sie: Weiter.
Machen Sie ein Foto von Ihrem Gesicht. Reichen Sie das Foto ein. Wählen Sie: Senden.
- Legen Sie eine Eltern-PIN fest. Diese muss jedes Mal eingegeben werden, wenn Einstellungen für WhatsApp für Ihr Kind geändert werden.
- Wählen Sie: Weiter.
- Wählen Sie: Fertig.
- Wechseln Sie zum Handy Ihres Teenagers. Geben Sie die zuvor festgelegte Eltern-PIN ein.
- Prüfen Sie die bereits festgelegten Datenschutzeinstellungen für Ihren Teenager.
- Wählen Sie : Weiter.
- Wählen Sie: Fertig.
Ansehen der Kontrolloptionen:
So können Sie die eingerichteten Kontrolloptionen für Eltern einsehen:
Öffnen Sie WhatApp auf Ihrem Handy.
Wählen Sie: Du.
Scrollen Sie nach unten und wählen Sie: Kontrolloptionen für Eltern.
Wählen Sie den Namen Ihres Kindes.
Ein- und Ausschalten der Benachrichtigungen:
Sie können die Benachrichtigungen ein- oder ausstellen:
- Öffnen Sie WhatApp auf Ihrem Handy.
- Wählen Sie: Du.
- Scrollen Sie nach unten und wählen Sie: Kontrolloptionen für Eltern.
- Wählen Sie den Namen Ihres Kindes.
- Wählen Sie oben rechts die drei Punkte.
- Wählen Sie: Benachrichtigungen verwalten.
- Deaktivieren oder Aktivieren Sie die Schieberegler bei den einzelnen Benachrichtigungen.
Profil schnell sicher machen ohne Elternaufsicht
So ändern Sie schnell die Privatsphäre und die Einstellungen für Chats:
Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
Wählen Sie rechts unten: Du.
Wählen Sie: Datenschutz.
Wählen Sie ganz unten: Privatsphäre-Check.
1. Wählen Sie: "Wähle aus, wer dich kontaktieren kann"
- Wählen Sie: Wähle aus, wer dich kontaktieren kann.
- Wählen Sie Gruppen.
- Wir empfehlen die Option Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer.
Bei Meine Kontakte außer können Sie noch auswählen, welche Kontakte Ihr Kind nicht in Gruppen einfügen dürfen. Klicken Sie dann auf den grünen Haken unten rechts. - Gehen Sie einen Schritt zurück und wählen Sie Anrufe von Unbekannt stummschalten. → Aktivieren Sie hier den Schieberegler .
- Gehen Sie einen Schritt zurück und wählen Sie Blockierte Kontakte. Hier sehen Sie eine Auflistung von bereits blockierten Kontakten und können oben rechts über dieses Symbol weitere Kontakte blockieren.
- Die Einstellungen sind hier abgeschlossen.
- Gehen Sie jetzt wieder zurück zur Übersicht und klappen Sie in unserer Anleitung das nächste Kästchen auf.
2. Wählen Sie: "Behalte die Kontrolle über deine persönlichen Daten"
- Wählen Sie: Behalte die Kontrolle über deine persönlichen Daten.
- Wählen Sie Profilbild Wählen Sie die Option Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer…
- Gehen Sie zurück und wählen Sie Zuletzt online/Online.
Wählen Sie Niemand und Wie bei “Zuletzt online”. - Gehen Sie zurück und wählen Sie Lesebestätigungen.
Deaktivieren Sie den Schieberegler neben Lesebestätigung. - Die Einstellungen sind hier abgeschlossen.
- Gehen Sie jetzt wieder zurück zur Übersicht und klappen Sie in unserer Anleitung das nächste Kästchen auf.
3. Wählen Sie: "Mache dein Konto sicher"
- Wählen Sie Mehr Datenschutz für deine Chats.
- Gehen Sie hier die Einstellungen durch und wählen Sie nach Bedarf die passenden Optionen aus.
- Gehen Sie anschließend wieder zurück zur Übersicht und klappen Sie in unserer Anleitung das nächste Kästchen auf.
4. Wählen Sie: "Mehr Datenschutz für deine Chats"
- Wählen Sie Mache dein Konto sicherer.
- Gehen Sie hier die Einstellungen durch und wählen Sie nach Bedarf die passenden Optionen aus.
- Die Schnell-Einstellungen sind nun abgeschlossen. Sie können nach Bedarf die weiteren Kapitel durchgehen.
Benachrichtigungen stummschalten
WhatsApp sendet für jede neue Nachricht eine Benachrichtigung. Dies kann Ihr Kind unter Druck setzen, schnell zu antworten. Um diesen Druck zu verringern, können Sie Benachrichtigungen stumm schalten oder komplett ausschalten. Das gilt auch für Reaktionen auf Nachrichten und Erinnerungen an unbeantwortete Chats.
Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie Benachrichtigungen.
- Deaktivieren Sie den Schieberegler bei Nachrichtentöne.
- Deaktivieren Sie den Schieberegler bei Erinnerungen.
- Weiter unten können Sie beliebig weitere Schieberegler deaktivieren.
Anrufe und Nachrichten von Fremden verhindern
Wichtig: Folgende Einstellungen gelten, wenn Ihr Kind nicht über die Elternaufsicht mit Ihrem Konto verbunden ist:
Jeder, der die Handynummer Ihres Kindes hat, kann es bei WhatsApp kontaktieren – auch wenn Ihr Kind diese Person nicht in den Kontakten gespeichert hat. Sie können jedoch Anrufe von unbekannten Nummern stummschalten und Nachrichten von unbekannten Konten einschränken.
WICHTIG: Das Handy Ihres Kindes wird dann nicht klingeln, der Anruf wird aber trotzdem in der Anrufliste angezeigt. Ihr Kind kann dann zurückrufen. Die Nachrichten von Fremden werden auch nicht komplett blockiert!
Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie Datenschutz.
- Scrollen Sie ein wenig nach unten und klicken Sie auf Anrufe.
- Aktivieren Sie den Schieberegler bei Anrufe von Unbekannt stummschalten.
- Gehen Sie einen Schritt zurück und wählen Sie Erweitert.
- Aktivieren Sie den Schieberegler bei Nachrichten von unbekannten Konten blockieren.
Mit dieser Einstellung werden nicht alle Nachrichten von Fremden blockiert. - Wählen Sie: Strikte Kontoeinstellungen.
- Wählen Sie Weiter.
- Wählen Sie Aktivieren und geben Sie eine 6-stellige PIN ein. Wählen Sie Fertig.
Sie können jetzt nachlesen, welche Einstellungen vorgenommen werden.
WhatsApp·gruppen
Ihr Kind kann von anderen Personen zu WhatsApp-Gruppen hinzugefügt werden. Manchmal sind das große Gruppen mit unbekannten Mitgliedern. Mit dieser Einstellung können Sie festlegen, wer Ihr Kind zu WhatsApp-Gruppen hinzufügen darf. So wird Ihr Kind nicht automatisch zu einer Gruppe hinzugefügt, sondern erhält nur eine Einladung.
Klicken Sie hier für die Schritte:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie Datenschutz.
- Scrollen Sie ein Stück nach unten und wählen Sie Gruppen.
- Wählen Sie Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… und wählen Sie hier aus, welche Kontake Ihr Kind nicht in Gruppen einfügen dürfen.
Wenn Ihr Kind Admin einer Gruppe ist, gibt es eine weitere Möglichkeit: Sie können einstellen, dass neue Mitglieder erst genehmigt werden müssen, bevor sie der Gruppe beitreten können.
Klicken Sie hier für die Schritte:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie: Daten·schutz
- Wählen Sie: Gruppen
- Entscheiden Sie:
Wer darf Ihr Kind in Gruppen einfügen?
Meine Kontakte
oder
Meine Kontakte außer…
Außerdem können die Admins einer Gruppe weitere Einstellungen vornehmen, welche andere Mitglieder betreffen.
Klicken Sie hier für die Schritte:
Oft haben Gruppen-Chats mehrere Admins.
Ein Admin erstellt die Gruppe und macht Einstellungen dafür. Folgendes kann man einstellen:
- Öffnen Sie den Gruppen·chat von Ihrem Kind.
Ihr Kind muss der Admin sein. - Klicken Sie auf den Gruppennamen.
- Gehen Sie ein Stück nach unten und wählen Sie: Gruppenberechtigungen
- Wählen Sie: Neue Mitglieder hinzufügen. Wählen Sie: Nur Admins.
- Wählen Sie: Genehmigung durch Admin erforderlich
- Aktivieren Sie den Schiebe·regler bei: Genehmigung durch Admin erforderlich
- Gehen Sie zurück.
- Wählen Sie unter Gruppenverwaltung -> Gruppeneinstellungen bearbeiten. Wählen Sie: Nur Admins.
- Entscheiden Sie:
Dürfen die anderen in der Gruppe schreiben?
Dann wählen Sie Neue Nachrichten senden -> Alle
Darf nur Ihr Kind und andere Admins schreiben?
Dann wählen Sie Neue Nachrichten senden -> Nur Admins
Achtung
Diese Einstellung können alle Admins der Gruppe wieder ändern.
Zudem können in Gruppen-Chats auch Gruppen-Anrufe gestartet werden. Somit kann es sein, dass Ihr Kind in einem Gruppen-Anruf dabei ist, in dem es nicht alle Personen kennt.
Umgang mit Kanälen reflektieren
WhatsApp-Kanäle sind wie ein Newsletter, über den man Neuigkeiten von Vereinen oder Influencern erhält. Ihr Kind kann diese Nachrichten nur lesen und mit Emojis reagieren, aber nicht selbst antworten.
Die größte Gefahr besteht, wenn Ihr Kind selbst einen Kanal erstellt und darin persönliche Informationen teilt. Es gibt nämlich keine Möglichkeit, einzuschränken, wer dem Kanal folgen kann.
Alle geteilten Inhalte können somit von Fremden gesehen und weiterverbreitet werden.
WEnn Sie die Elternaufsicht für WhatsApp nicht aktiviert haben, gibt es keine speziellen Einstellungen, um Ihr Kind vor ungeeigneten Inhalten oder Fremden in Kanälen zu schützen.
Achtung
Wir raten davon ab, einen Kanal zu erstellen, da Sie und Ihr Kind keine Kontrolle darüber haben, wer die Inhalte im Kanal sehen kann. Ihr Kind kann auch keine Follower entfernen.
Eine Alternative sind WhatsApp Gruppen. Wie Sie diese Gruppen kindersicher einstellen, finden Sie im Kapitel WhatsApp Gruppen.
Wir raten dazu, die Elternaufsicht von WhatsApp für jüngere Kinder zu aktivieren. Wenn Sie das Konto Ihres Kindes über die Elternaufsicht verbinden, sind Kanäle blockiert.
Umgang mit Communitys reflektieren
Was ist eine Community?
Eine WhatsApp Community fasst mehrere Gruppen unter einem Dach zusammen. Bspw: Der Fußballverein Ihres Kindes erstellt eine Community. Dieser Community sind verschiedene Gruppen zugeordnet (Gruppe für Trainingszeiten, Veranstaltungen, Eltern, Kinder etc.).
Was Sie als Eltern tun können:
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über folgende Punkte:
- Keine besonderen Einstellungen: Es gibt keine speziellen Sicherheitseinstellungen für Communitys. Die Regeln, die Sie für Gruppen und das Profil Ihres Kindes einstellen, gelten aber auch hier.
- Kontakt mit Fremden: Ihr Kind kann in Communitys mit Fremden in Kontakt kommen, zum Beispiel durch Einladungen oder Gruppen-Anrufe. Auch wenn eine Gruppe, in der sich Ihr Kind befindet, einer Community hinzugefügt wird, können so neue Kontakte entstehen.
- Vorsicht bei eigenen Communitys: Die größte Gefahr besteht, wenn Ihr Kind selbst eine Community erstellt und private Informationen teilt. Jedes Mitglied kann dann das Profilbild, den Status und die Handynummer Ihres Kindes sehen.
- Teilnahmezusagen zu Terminen können von allen Mitgliedern in der Community eingesehen werden.
Beachten Sie: Sie können in den Gruppen-Einstellungen festlegen, dass Ihr Kind nicht automatisch zu Gruppen hinzugefügt wird. Ist Ihr Kind aber in einer Gruppe, kann diese jederzeit einer Community hinzugefügt werden. Ihr Kind kann außerdem Gruppen und somit Communitys immer über einen Einladungslink beitreten. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, warum es keine Einladungen von Fremden annehmen soll und bieten Sie sich immer als Ansprechpartner und Ansprechpartnerin an.
Linkvorschau deaktivieren
Besonders in Gruppenchats werden viele Links geteilt und Ihr Kind sieht im Chat eine Vorschau dazu. Die Vorschaubilder können unangemessen oder verstörend sein, weshalb es besser ist, diese zu deaktivieren. Außerdem können so Drittanbieter-Webseiten auf nicht Ihre IP-Apdresse ermiteln.
Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
Wählen Sie rechts unten: Du
- Wählen Sie Datenschutz.
- Wählen Sie weiter unten Erweitert.
- Aktivieren Sie den Schieberegler bei Linkvorschau deaktivieren.
Anfragen aus anderen Apps blockieren
Die Einstellung für Drittanbieter-Chats ermöglicht es, Nachrichten von anderen Apps (wie Signal oder Telegram) direkt in WhatsApp zu empfangen und zu senden, ohne dass die anderen Personen ein WhatsApp-Konto benötigen.
Wir empfehlen diese Einstellung für Kinder zu deaktivieren.
Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie Konto.
- Wählen Sie weiter unten Drittanbieter-Chats.
- Der Schieberegler sollte hier deaktiviert sein.
Altersempfehlung für WhatsApp
WhatsApp verarbeitet persönliche Daten. Deshalb brauchen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Deutschland die Zustimmung ihrer Eltern, um WhatsApp nutzen zu können. Was die DSGVO ist und was sie für Dienste wie WhatsApp bedeutet, erfahren Sie in der Informationsbox unter diesem Abschnitt.
Wenn Sie Ihrem Kind WhatsApp schon früher erlauben möchten, können Sie je nach Alter diese Einstellungen beachten:
Für Kinder unter 6 Jahren ist WhatsApp ungeeignet.
Laut den Nutzungsbedingungen ist WhatsApp ab einem Alter von 13 Jahren erlaubt.
Sie können Ihr Konto über die Elternaufsicht mit Ihrem Konto verbinden Dann sind einige Einstellungen schon vorgenommen, um Ihr KInd zu schützen. Weitere Infos dazu finden Sie im Kapitel Elternaufsicht aktivieren.
Folgende Einstellungen können Sie ohne Elternaufsicht vornehmen:
- Zuletzt-Online-Zeiten auf Niemand stellen
- Profilbild auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
- Info auf Meine Kontakte stellen
- Status auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
- Gruppen auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
- Aktivieren Sie Anrufe von Unbekannten stummschalten
Laut den Nutzungsbedingungen ist WhatsApp ab einem Alter von 13 Jahren erlaubt.
Sie können Ihr Konto über die Elternaufsicht mit Ihrem Konto verbinden Dann sind einige Einstellungen schon vorgenommen, um Ihr KInd zu schützen. Weitere Infos dazu finden Sie im Kapitel Elternaufsicht aktivieren.
Folgende Einstellungen können Sie ohne Elternaufsicht vornehmen:
- Zuletzt-Online-Zeiten auf Niemand stellen
- Profilbild auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
- Info auf Meine Kontakte stellen
- Status auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
- Gruppen auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
- Aktivieren Sie Anrufe von Unbekannten stummschalten
Was ist die DSGVO?
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist ein EU-weites Gesetz, das seit Mai 2018 den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt. Ihr Ziel ist es, deine persönlichen Informationen zu schützen, ohne deren sinnvolle Nutzung zu stark einzuschränken.
Was sind personenbezogene Daten? Das sind alle Informationen, die dich identifizierbar machen – zum Beispiel deine Adresse, Telefonnummer oder auch deine IP-Adresse.
Die wichtigsten Punkte der DSGVO:
- Einwilligung ist Pflicht: Unternehmen oder Behörden dürfen deine Daten nur verarbeiten, wenn du vorher zugestimmt hast (außerhalb des privaten Bereichs).
- Schutz von Minderjährigen: Daten von Kindern unter 16 Jahren dürfen nur mit der Zustimmung der Eltern verarbeitet werden.
- Recht auf Vergessenwerden: Du hast das Recht, dass deine Daten gelöscht werden. Auch wenn Daten nicht mehr benötigt werden, müssen sie gelöscht werden.
- Auskunftsrecht: Du kannst von Unternehmen oder Behörden verlangen zu erfahren, ob und welche Daten über dich gespeichert sind.
2 Datenschutz und Privatsphäre in WhatsApp
(Zuletzt-) Online-Zeiten deaktivieren
Niemand muss wissen, wann Ihr Kind zuletzt online war. Das ist eine private Information und sollte deshalb deaktiviert werden.
Nehmen Sie dafür folgende Schritte vor:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie: Datenschutz.
- Wählen Sie ganz oben: Zuletzt online/Online.
- Wir empfehlen die Optionen Niemand und Wie bei „Zuletzt online“.
Lesebestätigung ausschalten
Die blauen Häkchen bei WhatsApp zeigen, ob eine Nachricht gelesen wurde. Das kann Ihr Kind unter Druck setzen, sofort zu antworten.
Wir empfehlen, die Lesebestätigung zu deaktivieren. So können Sie den Druck auf Ihr Kind verringern.
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie: Datenschutz.
- Deaktivieren Sie den Schieberegler neben Lesebestätigungen.
Profilbild nur für Kontakte freigeben
Das Profilbild Ihres Kindes sollte nur für Personen sichtbar sein, die Ihr Kind kennt und als Kontakt gespeichert hat. Das können Sie einstellen:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du.
- Wählen Sie Datenschutz.
- Wählen Sie Profilbild.
- Wählen Sie Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer…
Profil-Info und verknüpfte Links nur für Kontakte freigeben
Die WhatsApp-Info (die kurze Bio im Profil) und verknüpfte Links mit dem Profil sollten nur für Personen sichtbar sein, die Ihr Kind in den Kontakten gespeichert hat. So verhindern Sie, dass Fremde diese Information sehen.
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du
- Wählen Sie: Datenschutz
- Wählen Sie: Info.
- Wählen Sie: Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer…
- Gehen Sie einen Schritt zurück und wählen Sie Links.
- Wählen Sie Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer…
Status nur für bestimmte Kontakte freigeben
Wichtig: Diese Einstellungen gelten nur, wenn Sie nicht die Elternaufsicht von WhatsApp aktiviert haben.
Auf WhatsApp kann Ihr Kind einen Status mit Fotos und Videos posten, der für 24 Stunden sichtbar ist. Standardmäßig sehen alle Kontakte diesen Status. Sie können aber einstellen, dass nur bestimmte Personen die Statusmeldungen Ihres Kindes sehen können.
Klicken Sie hier für die Schritte:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du
- Wählen Sie: Datenschutz.
- Wählen Sie Status.
- Wählen Sie Nur teilen mit…
Wählen Sie hier aus, wer den Status sehen darf. Zum Beispiel nur die Eltern und die besten Freunde.
Sie können den Status von Personen, die sehr häufig posten, stummschalten. Das ist sinnvoll, wenn Ihr Kind dadurch den Druck verspürt, häufiger auf das Smartphone zu schauen oder selbst einen Status hochzuladen.
Klicken Sie hier für die Schritte:
- Öffnen Sie WhatsApp.
- Tippen Sie unten auf Aktuelles.
- Klicken Sie einen Status an.
- Klicken Sie oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü.
- Tippen Sie auf Verbergen → Verbergen
Beachten Sie: Ein verborgener Status kann trotzdem noch betrachtet werden.
Manchmal möchten Kinder bei jedem Status neu auswählen, mit wem sie diesen teilen. Zeigen Sie Ihrem Kind die folgenen Schritte:
Klicken Sie hier für die Schritte:
- Öffnen Sie WhatsApp.
- Tippen Sie auf den Reiter Aktuelles.
- Tippen Sie auf Mein Status. Hier können Bilder, Videos, Texte oder Sprachnachrichten geteilt werden.
- Machen Sie probeweise ein Foto.
- Wählen Sie oben: Status hinzufügen.
- Wählen Sie unten links: Status
- Wählen Sie Meine Kontakte außer oder Nur teilen mit.
- Wählen Sie Teilen.
Speicher und Daten verwalten
WhatsApp speichert alle Nachrichten, Fotos und Videos auf dem Smartphone. Dies kann den Speicherplatz füllen und viel Datenvolumen verbrauchen. Wenn der Speicher voll ist, werden keine neuen Nachrichten mehr zugestellt. Sie können Speicherplatz freigeben, indem Sie unnötige Dateien löschen.
Wichtig: Nehmen Sie die folgende Einstellung unbedingt gemeinsam mit Ihrem Kind vor.
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du
- Wählen Sie: Speicher und Daten.
- Wählen Sie: Speicher verwalten
- Jetzt sehen Sie eine Auflistung der Namen, die am meisten Speicher verbrauchen.
Tippen Sie auf einen Namen.
Drücken Sie dann länger auf die Bilder und Videos.
Wählen Sie so viele aus, wie Sie und Ihr Kind möchten.
Klicken Sie dann auf den Papierkorb oben rechts.
Die Dateien sind jetzt gelöscht.
Verknüpfte Geräte an- und abmelden
WhatsApp kann an mehreren Geräten gleichzeitig genutzt werden. Ihr Kind kann dann auch auf Nachrichten antworten, wenn das Smartphone ausgeschaltet ist. Um Geräte zu verknüpfen oder sich abzumelden, gehen Sie so vor:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du
- Wählen Sie: Verknüpfte Geräte.
- Hier sehen Sie, ob bereits ein Gerät verknüpft ist. Sie können das Gerät anklicken und Abmelden wählen.
- Sie wollen ein weiteres Gerät anmelden? Wählen Sie Gerät hinzufügen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Meta AI in Chats sperren
Wichtig:
Bei einem „normalen“ WhatsApp Konto lässt sich die Meta AI nicht komplett aus der App entfernen. Sie können diese aber in Privat- oder Gruppenchat sperren.
- In privaten Chats können Sie die Nutzung selbst blockieren.
- In Gruppenchats kann der Adien die KI deaktivieren und sie kann nur vom Admin wieder aktiviert werden.
Tipp:
Bei einem Kinderprofil unter 13 Jahren (siehe Elternaufsicht von WhatsApp) ist die Meta AI automatisch blockiert. Ab 13 Jahren können Eltern über die Elternaufsicht Einstellungen in Bezug auf die Meta AI vornehmen.
Wenn Ihr Kind oder Sie bereits mit Meta AI geschrieben haben, wird Ihnen diese als neuer Chat auf Ihrer Startseite angezeigt.
Wir empfehlen Ihnen, das Gespräch mit Ihrem Kind zu suchen und ihm die neue Chatfunktion zu erklären. Leider kann der Chatbot nicht gelöscht werden. Sie können jedoch den Chatverlauf löschen.
- Öffnen Sie hierzu am Smartphone Ihres Kindes WhatsApp.
- Wählen Sie den Chat mit Meta AI aus (erkennbar am blau-lilanen Kreis).
- Klicken Sie auf das Profil.
- Klicken Sie oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü.
- Wählen Sie Chat leeren.
- Klicken Sie auf Chat leeren.
- Datenschutz: Die Gespräche mit der KI werden gespeichert. Daher sollten keine sensiblen Daten geteilt werden.
- Genauigkeit: Die Antworten des Chatbots sind nicht immer richtig. Ihr Kind sollte sich nicht blind darauf verlassen, zum Beispiel bei den Hausaufgaben.
- Unangemessene Inhalte: WhatsApp weist selbst darauf hin, dass der Chatbot auch unangemessene Nachrichten senden kann.
Chat-Datenschutz aktivieren
Mit dieser Einstellung werden Medien nicht automatisch in der Galerie gespeichert. Zudem können im gesamten Chat keine Fragen an oder Bilder und Zusammenfassungen von Meta AI erstellt werden. Auch können alle Personen oder Gruppenmitglieder den Chat nicht exportieren.
Die Einstellung macht besonders bei Kindern und Jugendlichen mit vielen Gruppenchats Sinn.
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone Ihres Kindes.
- Wählen Sie eine Gruppe oder einen Kontakt aus.
- Klicken Sie oben auf den Gruppen- oder Kontaktnamen.
- Scrollen Sie ein Stück nach unten.
- Wählen Sie Erweiterter Chat-Datenschutz aus.
- Aktivieren Sie ganz unten den Schieberegler neben Erweiterer Datenschutz.
3 Sonstige Einstellungen für WhatsApp
Einmal-Funktion für Fotos, Videos und Sprachnachrichten aktivieren
WhatsApp hat eine Einmal-Funktion für Fotos, Videos und Sprachnachrichten. Damit können Sie Medien verschicken, die sich nach einmaligem Ansehen selbst löschen. Die Funktion muss für jedes Foto und Video und jede Sprachnachricht extra aktiviert werden. Zeigen Sie Ihrem Kind diese Funktion:
Fotos und Videos zur einmaligen Ansicht senden:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone Ihres Kindes.
- Öffnen Sie den Chat, in dem Sie das Bild oder Video verschicken möchten.
- Klicken Sie auf das sich am unteren Bildschirmrand befindende Kamerasymbol , um ein Bild oder Video aufzunehmen.
- Nehmen Sie ein Bild oder Video auf oder wählen Sie ein Bild oder Video aus der Galerie.
- In dem Bereich, in dem Sie eine Bildunterschrift hinzufügen können, wird eine kleine Eins angezeigt. Klicken Sie auf die kleine Eins, sodass diese Grau hinterlegt erscheint .
- Versenden Sie jetzt die Nachricht.
Sprachnachrichten zur einmaligen Ansicht senden:
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone ihres Kindes.
- Öffnen Sie den Chat, in dem Sie die Sprachnachricht verschicken möchten.
- Klicken Sie auf das Mikrofon , halten Sie dieses gedrückt und wischen Sie nach oben. So wird die Sprachnachricht aufgenommen, ohne dass sie das Mikrofon halten müssen.
- Um die Sprachnachricht zu beenden bestätigen Sie die rote Pausetaste in der Mitte des Bildschirms.
- Neben dem Bereich, in dem die Sprachnachricht angezeigt wird, wird rechts im unteren Bildschirmrand eine kleine Eins angezeigt. Klicken Sie auf die kleine Eins, sodass diese grau hinterlegt ist. Nun wird Sprachnachricht auf einmaliges Anhören eingestellt angezeigt.
- Versenden Sie die Nachricht.
Automatischen Mediendownload deaktivieren
In Gruppen werden oft Fotos und Videos geteilt, die Ihr Kind nicht sehen sollte. Da WhatsApp Medien standardmäßig automatisch herunterlädt, kann der Besitz solcher Inhalte sogar strafbar sein.
Wir empfehlen Ihnen deshalb, den automatischen Download zu deaktivieren. So werden gefährliche Inhalte nicht ungefragt auf dem Gerät Ihres Kindes gespeichert. Nehmen Sie dafür folgende Einstellungen vor:
Download für alle Chats deaktivieren
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.
- Wählen Sie rechts unten: Du
- Wählen Sie Einstellungen.
- Wählen Sie Speicher und Daten.
- Unter dem Punkt Autom. Download von Medien finden Sie verschiedene Internet-Verbindungsmöglichkeiten, mit denen Ihr Kind über WhatsApp Daten empfangen kann.
- Entfernen Sie bei allen Verbindungsmöglichkeiten (Bei mobiler Datenverbindung, Bei WLAN-Verbindung, Bei Roaming) die grünen Haken bei Fotos, Audio, Videos und Dokumente.
Sie können einstellen, dass die Medien in bestimmten Chats und Gruppenchats nicht automatisch in der Galerie gespeichert werden.
Schritte für den erweiterten Chat-Datenschutz
- Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone Ihres Kindes.
- Öffnen Sie einen beliebigen Chat.
- Klicken Sie oben auf den Gruppennamen oder den Namen der Person.
- Gehen Sie nach unten zu Erweiterter Chat-Datenschutz.
- Aktivieren Sie ganz unten den Schieberegler .
WICHTIG: Diese Einstellung lässt sich vom jeweils anderen Chat-Parter wieder ändern!
Chatsperre einrichten
Die Chatsperre ist hilfreich, wenn Sie Ihrem Kind Ihr Smartphone leihen. Damit können Sie einzelne Chats unsichtbar machen. Diese können dann nur noch mit Face-ID, einem Fingerabdruck oder einem Code geöffnet werden. In den Benachrichtigungen wird dann auch nicht mehr angezeigt, wer geschrieben hat und was der Inhalt der Nachricht ist.
- Öffnen Sie WhatsApp.
- Wählen Sie einen Chat aus und klicken Sie oben auf den Namen.
- Aktivieren Sie den Schieberegler bei Chatsperre.
- Es wird eine Meldung angezeigt, dass der Chat nun gesperrt ist und ausgeblendet bleibt. Tippen Sie auf Weiter.
- WhatsApp übernimmt nun automatisch die von Ihnen eingestellte Schutzfunktion und Sie müssen beispielsweise Ihren Fingerabdruck angeben.
- Gehen Sie wieder zurück zur Übersicht von allen Chats. Wischen Sie nach unten. Im oberen Bildschirmrand finden Sie die Kategorie Gesperrte Chats. Mit Hilfe Ihres Sicherheitsschutzes können Sie die Chats öffnen.
Die Chatpartnerinnen und -partner können nicht sehen, dass der gemeinsame Chat gesperrt ist.