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Kindersicherung für Instagram

Instagram ist ein soziales Netzwerk für Smartphones und Tablets, welches Kommunikation sowie das Hochladen von Fotos und Videos ermöglicht. Auf der Plattform lassen sich Fotos und Videos sowohl lang- als auch kurzfristig teilen.

Die größte Herausforderung bei Instagram ergibt sich daraus, dass Kinder unter Umständen auf Inhalte stoßen, die nicht für sie geeignet sind. Es gibt jedoch einige Empfehlungen, um das Nutzungsverhalten Ihrer Kinder ein wenig gefahrloser zu gestalten. Besondere Sicherheitsvorkehrungen können vor allem in den Bereichen Privatsphäre und Datenschutz vorgenommen werden.

Inhalt

Video: Instagram kindersicher einstellen

Die wichtigsten Einstellungen von Instagram erklären wir Ihnen im Video.

1. Allgemeine Kinder- und Jugendschutzeinstellungen in Instagram

1.1 Passwortsicherheit

Wenn fertig, abhaken!

Wie auf allen sozialen Netzwerken, wird auch für die Nutzung von Instagram zur Sicherheit ein Passwort abgefragt. Dieses sollte möglichst sicher sein und kann geändert werden. Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kind ein neues Passwort für das Konto einrichten möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie die App InstagramBenutzernamen und Passwort eingeben
  2. Wählen Sie unten rechts das Profilbild Ihres Kindes, um auf das Konto Ihres Kindes zu gelangen.
  3. Wählen Sie oben rechts das Menü 
  4. Wählen Sie Einstellungen, um in den Profil-Einstellungsbereich zu gelangen.
  5. Wählen Sie Sicherheit, um dort Anmelde-Einstellungen vornehmen zu können.
  6. Wählen Sie Passwort Aktuelles Passwort eingeben → Neues Passwort eingeben → Neues Passwort erneut eingebenKlicken Sie zur Bestätigung Ihres neuen Passworts auf Speichern

1.2 Inhalte einschränken

Instagram hat Nutzerrichtlinien, die einige Inhalte verbieten. Dazu zählen unter anderem Hassrede und Mobbing. Dennoch können Kinder und Jugendliche Inhalten begegnen, die nicht altersgerecht sind. Solche Inhalte, die nicht gegen die Richtlinien verstoßen, jedoch verstörend sein können, nennt Instagram "Sensible Inhalte". Dazu gehören zum Beispiel Gewalt oder sexuell Anzügliches. Sensible Inhalte können größtenteils automatisiert herausgefiltert werden, sodass sie Kindern nicht mehr angezeigt werden. Diese Einstellung gilt für den Explore-Bereich, in dem Ihr Kind neue Profile und Inhalte entdecken kann.

Wenn Sie sensible Inhalte einschränken möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Konto.

  1. Wählen Sie Einstellungen für sensible Inhalte.
  2. Wählen Sie weniger → Klicken Sie Bestätigen
    Verstörende Videos oder anstößige Inhalte werden in der Entdecken-Funktion gefiltert.

Wichtig: Automatisierte Filter können nie mit Sicherheit alle Fälle sensibler Inhalte erkennen. Daher kann diese Einstellung zwar unterstützen, aber nicht garantieren, dass Ihr Kind nicht altersgerechte Inhalte zu sehen bekommt.

1.3 Elternaufsicht

In Instagram gibt es die Elternaufsicht. Mit dieser haben Sie Einsicht in die Aktivitäten Ihres Kindes. Sie können sehen wie viel Zeit Ihr Kind auf Instagram verbringt und Zeitlimits festlegen. Außerdem können Sie sehen, welchen Konten Ihr Kind folgt oder welche Konten Ihrem Kind folgen. Zusätzlich erhalten Sie als Elternteil Benachrichtigungen zu den Aktivitäten, beispielsweise wenn dem Kind ein neues Konto folgt.

Den Suchverlauf und die Nachrichten Ihres Kindes, können Sie damit nicht einsehen. Auch was das Kind postet sehen Sie nicht, außer das Konto ist öffentlich oder Sie sind Follower Ihres Kindes. Das Kind darf selbst über die Konten entscheiden und das Konto löschen oder das Passwort ändern.

Um die Elternaufsicht zu nutzen, müssen sowohl Ihr Kind als auch Sie bei Instagram registriert sein. Sie können Ihrem Kind eine Einladung zur Elternaufsicht schicken. Ihr Kind muss diese akzeptieren.

  1. Öffnen Sie Instagram an Ihrem Smartphone.
  2. Wählen Sie unten rechts Ihr Profil.
  3. Wählen Sie oben rechts das Menü 
  4. Wählen Sie Einstellungen
  5. Wählen Sie Elternaufsicht
  6. Wählen Sie Konto hinzufügen
  7. Wählen Sie Einladung erstellen
  8. Bestätigen Sie mit Einladung erstellen
    Nun wird ein Link erstellt, den Sie innerhalb von 48 Stunden an ihr Kind senden können.
  9. Wählen Sie eine Methode, z.B. WhatsApp oder E-Mail, um den Link an Ihr Kind zu senden.
  10. Nehmen Sie das Smartphone Ihres Kindes und öffnen Sie das Programm an den Sie den Link geschickt haben.
  11. Wählen Sie den Link und wählen Sie Öffnen mit Instagram.
  12. Wählen Sie Weiter
  13. Wählen Sie Zulassen

Nun können Sie das Konto Ihres Kindes beaufsichtigen. Folgen Sie dazu den Schritten (1) - (5) und wählen Sie dann das Profil Ihres Kindes. Falls Sie die Elternaufsicht beenden wollen, folgen Sie ebenfalls den Schritten (1) - (5) und wählen Sie Entfernen.

1.4 Pausenzeiten

Instagram selbst beinhaltet keine passwortgeschützten Pausenzeiten. Diese müssen Sie am jeweiligen Gerät vornehmen. Dennoch kann man sich bei der Nutzung von Instagram täglich daran erinnern lassen, die App nicht zu lange zu nutzen. Sie können mit dieser Einstellung Ihr Kind dabei unterstützen, das Zeitgefühl beim Stöbern im sozialen Netzwerk nicht zu verlieren.

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (3) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Deine Aktivität.

  1. Wählen Sie Verbrachte Zeit
  2. Wählen Sie Erinnerung für Pausen einrichten → Zeit auswählen → Aktivieren

Zusätzlich können Sie anschließend die Benachrichtigungseinstellungen einsehen und Alle pausieren wählen. Wählen Sie dann, wie lange ihr Kind nicht mehr benachrichtigt werden soll.

1.5 Digital Wellbeing

In Instagram gibt es die Möglichkeit eine Favoritenliste einzustellen. Es werden dann nur Inhalte dieser Favoriten auf der Startseite angezeigt. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und erstellen Sie gemeinsam eine Favoritenliste mit ausschließlich Inhalten, mit denen sich Ihr Kind wohlfühlt. So können Sie Ihr Kind im Digital Wellbeing unterstützen. 

Um die Favoritenliste zu erstellen, gehen Sie bitte wie folgt vor: 

  1. Öffnen Sie Instagram am Gerät Ihres Kindes. 
  2. Klicken Sie oben links auf Instagram 
  3. Klicken Sie auf Favoriten →  Favoriten hinzufügen: fügen Sie nun die Personen zur Favoritenliste hinzu, deren Inhalte Sie weiterhin sehen möchten  → Favoriten bestätigen

Achtung: Wenn Sie Instagram schließen, muss Ihr Kind beim nächsten Öffnen wieder oben links Instagram   → Favoriten klicken, um nur Inhalte der Favoriten zu sehen. 

2. Datenschutz und Privatsphäre in Instagram

2.1 Privates Konto

Die Grundeinstellung auf Instagram sieht vor, dass jede Person mit eigenem Profil, jegliche geteilte Inhalte aller anderen Nutzer/innen ansehen, kommentieren und teilen kann. Sie können diese Öffentlichkeit für das Konto Ihres Kindes jedoch stark einschränken, um eine verbesserte Privatsphäre zu gestalten.

Führen Sie dazu zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus, um in die Einstellungen des Profils zu gelangen.

  1. Wählen Sie den Bereich Privatsphäre
  2. Aktivieren Sie im Bereich Konto-Privatsphäre den Schieberegler bei Privates Konto

Nun muss jede Person, welche auf hochgeladene Inhalte Ihres Kindes zugreifen möchte, zuvor eine Abonnenten-Anfrage an Ihr Kind stellen. Ihr Kind kann diese dann bestätigen oder ablehnen. Sprechen Sie mit ihrem Kind darüber, wer als Freund (Abonnent) hinzugefügt werden kann und wer nicht.

2.2 Kommentare und Nachrichten filtern

Jede Person, welche die Inhalte Ihres Kindes sehen kann, darf diese kommentieren. Kommentare können aber auch beschämend oder sogar beleidigend sein. Dies können Sie vermeiden, indem Sie beleidigende Kommentare durch Instagram automatisch filtern und verbergen lassen.

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie nun Nachrichten/Kommentare verbergen → aktivieren Sie den Schieberegler hinter der Einstellung Kommentare verbergen

Zustätzlich können Sie hier einstellen, dass beleidigende oder anstößige Nachrichtenanfragen verborgen werden.  

Führen Sie dafür zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie nun Nachrichten/Kommentare verbergen → aktivieren Sie den Schieberegler hinter der Einstellung Nachrichtenanfragen verbergen

Sie können außerdem eine eigene Wort-Filterliste erstellen, in der Sie Begriffe, Ausdrücke oder Emojis aufführen, die nicht in Kommentaren oder Nachrichten Ihres Kindes auftauchen sollen. 

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie Kommentare/Nachrichten Filtern und klicken Sie auf Eigene Begriffe und Ausdrücke festlegen. Fügen Sie nun alle Begriffe, Ausdrücke und Emojis hinzu, die nicht in den Kommentaren oder Nachrichten Ihres Kindes auftauchen sollen. 
  2. Aktivieren Sie im Bereich Eigene Begriffe und Ausdrücke zusätzlich noch die Schieberegler hinter Kommentare verbergen und Nachrichtenanfragen verbergen, um Ihre Wort-Filterliste zu aktivieren.

2.3 Nachrichtenanfragen sperren

Auf Instagram kann Ihr Kind durch Nachrichtenanfragen von Unbekannten und Freunden kontaktiert werden. Zum Schutz Ihres Kindes, können diese deaktiviert werden.

Führen Sie zunächst die Schritte (1) – (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie Nachrichten
  2. Um keine Nachrichten von Unbekannten zu erhalten wählen Sie Andere Instagram-Nutzer → Keine Anfragen erhalten. Um auch von Freunden keine Nachrichten zu erhalten, wählen Sie Deine Follower auf Instagram → Keine Anfragen erhalten

2.4 Gruppen

In Instagram gibt es Nachrichtengruppen. Diese ähneln WhatsApp-Gruppen. Ihr Kind kann über den Benutzernamen zu Gruppen hinzugefügt werden, auch von Personen, die Ihr Kind nicht kennt. Sie können einstellen, dass Ihr Kind nur von Personen in Gruppen hinzugefügt werden kann, die es kennt und denen es auf Instagram folgt. 

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre

  1. Wählen Sie Nachrichten
  2. Gehen Sie im Bereich Gruppenchats auf Diese Personen können dich zu Gruppen hinzufügen und wählen Sie entweder Jeder auf Instagram oder Nur Personen, denen du auf Instagram folgst aus. 

2.5 Markierungen verwalten

Instagrams Standardeinstellungen erlauben allen Nutzer/innen, Ihr Kind ungefragt auf Fotos und Videos zu markieren. Sie können jedoch einstellen, wer Ihr Kind markieren darf und Instagram so einstellen ,dass Ihr Kind vor der Veröffentlichung die Markierung bestätigen oder ablehnen kann. Markierungen werden auf Instagram zumeist von Freundinnen und Freunden genutzt, jedoch werden Nutzerinnen und Nutzer auch hin und wieder von Fremden auf werblichen und teilweise anstößigen Bildern markiert. 

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie Beiträge
  2. Wählen Sie bei Wer darf dich markieren? entweder Personen, denen du folgst oder Niemand aus.
  3. Wählen Sie Markierungen manuell genehmigen und aktivieren Sie den Schieberegler.
    Sprechen Sie mit ihrem Kind darüber, welche Markierungen angenommen und welche abgelehnt werden sollten.

2.6 Erwähnungen

Auf Instagram kann Ihr Kind ungefragt von anderen Nutzerinnen und Nutzern unter Beiträgen erwähnt werden. Damit kann es schnell mit Inhalten in Berührung kommen, die nicht altersgemäß sind. Diese Einstellung kann wie folgt deaktiviert werden:

Führen Sie dazu zunächst die Schritte (1) – (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie Erwähnungen
  2. Wählen Sie Niemand aus. Alternativ können Sie auch einstellen, dass Ihr Kind nur von Personen erwähnt werden kann, denen es auch folgt. Wählen Sie dazu Personen, denen du folgst.

2.7 Story-Einstellungen

Stories sind im Gegensatz zu Postings im Feed für die Öffentlichkeit bzw. die Abonnenten immer nur für 24 Stunden sichtbar. Danach verschwinden Sie wieder. Während dieser 24 Stunden, können fremde Personen jedoch Screenshots von der Story Ihres Kindes machen und diese abspeichern. Damit dies auf lange Sicht für Ihr Kind nicht gefährlich wird, sollten Inhalte immer gut überdacht sein, bevor sie geteilt werden. Falls Sie oder Ihr Kind bei gewissen Personen den Verdacht haben, dass sie die Fotos/ Videos Ihres Kindes für unangemessene Zwecke weiterverwendet, haben Sie die Möglichkeit, diese von den Stories auszuschließen. Bei einem privaten Profil können nur bestätigte Abonnent/innen die Story sehen. Doch auch aus dieser Gruppe können Sie die Story vor einzelnen Personen verbergen. 

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie Story
  2. Gehen Sie unter Aufrufe auf Story verbergen vor. Wählen Sie nun die Kontakte aus, vor welchen die Story Ihres Kindes verborgen werden soll. 

Sie können in Stories außerdem einstellen, dass nur Followerinnen oder Follower oder abonnierte Accounts Ihres Kindes auf  Stories antworten können.

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre.

  1. Wählen Sie Story
  2. Wählen Sie im Bereich Antworten unter Antworten zulassen entweder Deine Follower oder Follower, denen du auch folgst, aus. Zusätzlich können Sie die Antworten auch auf Aus stellen. So kann niemand mehr auf die Story Ihres Kindes antworten. 

Sie können zudem festlegen, ob Feed-Beiträge Ihres Kindes in den Nachrichten anderer Personen geteilt werden dürfen. Zum Schutz Ihres Kindes empfehlen wir Ihnen folgende Einstellungen:

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus und wählen Sie den Bereich Privatsphäre

  1. Wählen Sie Story
  2. Scrollen Sie hinunter bis zum Bereich Wird geteilt und deaktivieren Sie dort den Schieberegler hinter → Teilen in Nachrichten zulassen

2.8 Reels

Instagram Reels sind kurze und unterhaltsame Videos, die Nutzerinnen und Nutzer öffentlich auf Instagram teilen können. Dabei gilt: Wenn das Konto Ihres Kindes öffentlich ist, können andere den O-Ton oder das Originalvideo selbst für ein eigenes Reel verwenden. Wenn in den Kontoeinstellungen ein privates Profil eingestellt wurde, werden die Reels nur mit den eigenen Abonnenten geteilt. Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht. Reels, die unangemessen sind, können über die Melde-Funktion gemeldet werden.

Beim Ansehen der Kurzvideos kann Ihr Kind mit Inhalten in Berührung kommen, die nicht altersgerecht sind. Außerdem müssen Nutzerinnen und Nutzer damit rechnen, wie auch bei anderen Beiträgen, negative Kommentare zu den eigenen Reels zu bekommen.

2.9 Guides

Nutzerinnen und Nutzer können mithilfe von Instagram Guides Tipps und Empfehlungen, zum Beispiel zu Orten oder Produkten auf ihrem Profil teilen. Ob eigene Beiträge von anderen Personen in deren Guides hinzugefügt werden können, kann in den Profileinstellungen festgelegt werden:

Führen Sie dazu zunächst die Schritte (1) – (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus, um in die Einstellungen Ihres Profils zu gelangen.

  1. Wählen Sie den Bereich Privatsphäre
  2. Wählen Sie: Guides
  3. Deaktivieren Sie den Schieberegler, um anderen nicht zu gestatten, eigene Beiträge als Guides zu verwenden.

2.10 Aktivitätsstatus

Im Nachrichtenbereich wird angezeigt, wann Nutzerinnen und Nutzer zuletzt online waren. In den Einstellungen kann der Aktivitätsstatus deaktiviert werden, damit werden diese Informationen nicht mehr an andere Kontakte weitergegeben. Das kann sinnvoll sein, wenn Ihr Kind sich unter Druck gesetzt fühlt schnell auf Nachrichten antworten zu müssen, wenn es diese gesehen hat.

Führen Sie dazu zunächst die Schritte (1) – (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus, um in die Einstellungen Ihres Profils zu gelangen.

  1. Wählen Sie den Bereich Privatsphäre
  2. Wählen Sie dann Aktivitätsstatus
  3. Deaktivieren Sie den Schieberegler, um den Aktivitätsstatus zu deaktivieren.

2.11 Kontakte einschränken und blockieren

Es gibt auf Instagram unterschiedliche Möglichkeiten, um Kontakte, die Ihrem Kind unangenehm sind, zu verwalten.

Eingeschränkte Kontakte:
Führen Sie dazu zunächst die Schritte (1) – (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus, um in die Einstellungen Ihres Profils zu gelangen.

  1. Wählen Sie den Bereich Privatsphäre
  2. Wählen Sie unter Kontakte den Bereich Eingeschränkte Konten aus
  3. Fügen Sie Profile hinzu, die zukünftig eingeschränkt sein sollen.

Stummgeschaltene oder blockierte Kontakte:
Wenn Sie Kontakte stummschalten oder blockieren möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wählen Sie das Profil aus, das sie stummschalten oder blockieren möchten
  2. Wählen Sie das Menü   im Profil oben rechts
  3. Wählen Sie Einschränken oder Blockieren aus

oder 

Führen Sie dazu zunächst die Schritte (1) – (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus, um in die Einstellungen Ihres Profils zu gelangen.

  1. Wählen Sie den Bereich Privatsphäre
  2. Wählen Sie unter Kontakte den Bereich Blockierte Konten oder stummgeschaltete Konten aus
  3. Fügen Sie Profile hinzu, die zukünftig blockiert oder stummgeschaltet sein sollen.

2.12 Altersempfehlungen

Da es sich hier um einen datenverarbeitenden Dienst handelt, bedarf es in Deutschland laut der DSGVO der Zustimmung der Eltern, wenn Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren Instagram nutzen möchten. Was die DSGVO ist und welche Auswirkungen sie auf Dienste wie Instagram hat, lesen Sie in der Informationsbox unter diesem Abschnitt.

Bis 6 Jahre

Für Kinder unter 6 Jahren ist Instagram noch nicht geeignet.

7-10 Jahre

Für Kinder unter 10 Jahren ist Instagram noch nicht geeignet.

11-14 Jahre

Das Mindestalter für die Registrierung bei Instagram beträgt 13 Jahre. Möchten Sie Ihrem Kind die Nutzung bereits vorher erlauben, sollten Sie mit Ihrem Kind konkrete Regeln zur Nutzung vereinbaren. Außerdem empfehlen wir Ihnen, folgende Einstellungen vorzunehmen:

  • sicheres Passwort für den Instagram-Account wählen 
  • Konto: privat
  • Kommentare: Beleidigende Kommentare verbergen
  • Markierungen: Markierungen auf Fotos und Videos von anderen nicht automatisch hinzufügen
  • Erwähnungen: Niemand
  • Story: Antworten nur von Abonnenten, denen du auch folgst zulassen, Zulassen, dass deine Beiträge in Stories geteilt werden deaktivieren
  • Guides: Deaktivieren
  • Aktivitätsstatus: Deaktivieren

Für Kinder zwischen 13 und 14 Jahren empfehlen wir Ihnen die folgenden Einstellungen:

  • sicheres Passwort für den Instagram-Account wählen 
  • Konto: privat
  • Kommentare: Beleidigende Kommentare verbergen
  • Markierungen: Markierungen auf Fotos und Videos von anderen nicht automatisch hinzufügen
  • Erwähnungen: Niemand oder Personen, denen du folgst.
  • Story: Antworten nur von Abonnenten, denen du auch folgst zulassen, Zulassen, dass deine Beiträge in Stories geteilt werden deaktivieren
  • Guides: Deaktivieren
  • Aktivitätsstatus: Deaktivieren

2.13 Cookies

Instagram sammelt Daten, um personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn Sie die sogenannten Cookies erlauben, stimmen Sie damit zu, dass die Plattform Informationen über Ihr Kind sammelt, analysiert und unter anderem auch an Dritte weiterleiten darf. 

Welche Daten Instagram sammeln, verarbeiten und weiterreichen darf, können Sie im Konto Ihres Kindes folgendermaßen anpassen:

Führen Sie zunächst die Schritte (1) - (4) aus dem Kapitel Passwortsicherheit aus, um in die Einstellungen Ihres Profils zu gelangen.

  1. Wählen Sie Privatsphäre
  2. Wählen Sie im Bereich Datenberechtigungen Cookies
  3. Legen Sie fest, welche Cookies aktiviert oder deaktiviert sein sollen, indem Sie die Schieberegler verschieben. Empfehlenswert ist es, die optionalen Cookies zu deaktivieren.

3. Sonstige Einstellungen für Instagram

3.1 Käufe

Auf Instagram gibt es viele Shops, die auf der Plattform für ihre Produkte werben. Mithilfe einer Weiterleitung zur Webseite des Shops können die Produkte anschließend dort gekauft werden. Bisher ist der direkte Kauf in Instagram in Deutschland noch nicht verfügbar, jedoch können schon Zahlungsmethoden in der App hinterlegt werden. Nutzerinnen und Nutzer unter 18 Jahren dürfen jedoch dann, wenn die Funktion in Deutschland freigeschalten wird, keine Einkäufe alleine tätigen, sondern nur unter Einbeziehung eines Elternteils oder eines Erziehungsberechtigten. Sie können die Community-Zahlungsdingungen auf der Seite von Instagram nachlesen.

Da es sich bei Zahlungsmethoden wie zum Beispiel Angaben zur Kreditkarte oder PayPal-Konto um sensible Daten handelt, empfehlen wir, diese nicht in Instagram zu hinterlegen.

3.2 Kostenpflichtige Abos

Auf Instagram kann man Profilen kostenlos folgen. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit Kanäle kostenpflichtig zu abonnieren. Abonnenten bekommen im Gegensatz zu anderen Followern, exklusive Inhalte zu sehen, z.B. bestimmte Stories oder Live-Videos. Wenn man Beiträge kommentiert oder dem abonnierten Kanal Direktnachrichten sendet, erscheint neben dem Benutzernamen ein Abzeichen. Die Kosten für ein Abonnement können unterschiedlich sein und zwischen 99 Cent und 99,99 € liegen. Um die Abofunktion abzuschließen, muss man seinem Google-Konto eine Zahlungsmethode hinzufügen oder kann die Zahlungsmethode verwenden, die bereits hinterlegt ist. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können Zahlungsfunktionen nur unter Einbeziehung der Eltern nutzen.

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