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Kindersicherung für WhatsApp

Mit WhatsApp kann man kostenlos Nachrichten und Bilder an Kontakte schicken. 
WhatsApp sagt: 
WhatsApp ist ab 13 Jahren.
In Deutschland ist WhatsApp erst ab 16 Jahren. 
Das liegt an der DSGVO.

Kinder unter 16 Jahren dürfen WhatsApp benutzen.
Aber die Eltern müssen das erlauben.
Und die Eltern können das Konto von dem Kind kontrollieren.

Kinder zwischen 16 und 17 Jahren können ein Jugend·konto haben.
Auch hier können die Eltern Einstellungen machen.
So ist das Kind besser geschützt.

In WhatsApp können viele Sachen passieren, die nicht gut für Kinder sind. 
Zum Beispiel: 

  • Mobbing in der Klassen·gruppe
  • Private Bilder werden geteilt
  • Kontakt mit Fremden

Getestete Version: 2.26.41.77

Wichtig: Kontrolle und Vertrauen 

Filter-Einstellungen helfen.
Einstellungen sind aber kein 100% Schutz.

Reden Sie oft mit Ihrem Kind und fragen Sie: 
Was erlebst du im Internet?
Hast du etwas komisches gesehen?

Machen Sie das klar:
„Du kannst immer zu mir kommen.
Egal was passiert ist.
Ich helfe dir.“

1 Kinder- und Jugend·schutz·einstellungen für WhatsApp

Video: WhatsApp auf dem iPhone kindersicher einstellen

Die wichtigsten Einstellungen von WhatsApp auf dem iPhone erklären wir Ihnen im Video.

1.1

Eltern·aufsicht aktivieren

Eltern können ein Konto für Kinder erstellen.
Das gilt für Kinder unter 16 Jahren.
Ein Erwachsener muss das Konto einrichten.
WhatsApp nennt diese Konten: Durch Eltern verwaltete Konten.

Diese Funktionen sind standardmäßig blockiert:

  • Meta AI

  • Kanäle

  • Status

  • Chat·sperre

  • App·sperre

  • Verknüpfte Geräte

  • Stand·ort teilen

  • Nachrichten zur einmaligen Ansicht

  • Nachrichten die sich selbst löschen

Wichtig:

Kinder sehen in diesen Konten keine Werbung.
Es gibt einen Aktivitäten·bereich.
Dort sehen Sie als Eltern alle Aktivitäten von dem Kind.

Sie bekommen Nachrichten über die Aktivitäten von Ihrem Kind.
Das passiert automatisch.

Diese Nachrichten bekommen Sie:

Sie bekommen eine Nachricht von WhatsApp, wenn Ihr Kind:

  • Einen neuen Kontakt hinzufügt.

  • Einen Kontakt blockiert.

  • Einen Kontakt meldet.

Sie bekommen auch eine Nachricht, wenn eine fremde Person Ihrem Kind schreibt.
Das bedeutet: Die Person steht nicht in den Kontakten von Ihrem Kind.
Dann müssen Sie den Kontakt und die Nachricht erlauben.
Sie finden diese Nachrichten in dem Bereich: Anfragen.

Sie bekommen einen Hinweis, wenn:

  • Ihr Kind eine neue Chat·anfrage annimmt.

  • Ihr Kind einen Chat löscht.

  • Ihr Kind einen Kontakt löscht.

Sie bekommen eine Nachricht, wenn Ihr Kind:

  • Einen Gruppen·chat erstellt. Dafür müssen Sie vorher die Erlaubnis geben.

  • Einem Gruppen·chat beitritt.

  • Einen Gruppen·chat verlässt.

Sie bekommen auch eine Nachricht, wenn neue Personen in eine Gruppe kommen.
Dann wird die Gruppe größer.

Ihr Kind möchte einer Gruppe beitreten?
Dann bekommen Sie eine Einladung für die Gruppe.
Sie müssen die Einladung annehmen.
Dafür benutzen Sie Ihre Eltern-PIN.

Sie bekommen eine Nachricht, wenn jemand selbstlöschende Nachrichten einschaltet.
Das gilt für Gruppen·chats.
Es ist egal, ob Ihr Kind die Funktion einschaltet.
Oder ob eine andere Person die Funktion einschaltet.

Sie bekommen eine Nachricht, wenn Ihr Kind Informationen ändert.
Das gilt für diese Änderungen:

  • Das Kind ändert seinen eigenen Namen.

  • Das Kind ändert das Profil·bild bei WhatsApp.

So machen Sie ein durch Eltern verwaltetes Konto:

Wichtig:

Ihr Kind wird 16 Jahre alt?
Dann bekommen Sie eine Nachricht von WhatsApp.
Das Kind kann jetzt dann alle Funktionen von WhatsApp nutzen.
Das Konto ist dann ein eigenständiges Konto.
Das bedeutet: Die Eltern verwalten das Konto nicht mehr.

Sie können auch für Jugendliche Kontroll·optionen einstellen.
Dann sehen Sie bestimmte Aktivitäten von Ihrem Kind.
Wie das geht, lesen Sie im Kapitel: Eltern·aufsicht für Jugendliche bis 18 Jahren aktivieren.

Hat Ihr Kind schon ein Konto bei WhatsApp?
Sie können dieses Konto mit Ihrem Konto verbinden.
Dann ist es ein durch Eltern verwaltetes Konto.
Mehr Informationen dazu finden Sie im Internet.
Klicken Sie auf diesen Link: WhatsApp Hilfe·seiten.

1.2

Eltern·aufsicht anpassen

Sie haben das Kinder·konto mit Ihrem Eltern·konto verbunden?                                                                                           Ihr Kind ist unter 16 Jahren alt?
Jetzt können Sie Einstellungen zum Daten·schutz machen.
Nehmen Sie dafür das Smart·phone von Ihrem Kind. So geht das:

Diese Einstellungen können Sie machen:

  1. Wählen Sie unter Wer kann den Online-Status von (Name von Ihrem Kind) sehen?  Kontakte von (Name von Ihrem Kind).
  1. Wählen Sie unter Wer kann das Profil·bild von (Name von Ihrem Kind) sehen?  Kontakte von (Name von Ihrem Kind) aus.
  1. Wählen Sie unter Wer kann die Info von (Name von Ihrem Kind) sehen?  Kontakte von (Name von Ihrem Kind) aus.
  1. Wählen Sie unter Wer kann (Name von Ihrem Kind) Gruppen hinzufügen?  Ausgewählte Kontakte. Jetzt können Sie auswählen, wer Ihr Kind einer Gruppen hinzufügen kann. 

Achtung:Personen verwalten Gruppen·chats.
Diese Personen heißen: Administratoren.
Administratoren können Ihrem Kind eine persönliche Einladung schicken.
Das geht auch, wenn Sie Einstellungen geändert haben.

  1. Deaktivieren Sie den  Schiebe·regler bei Was (Name von Ihrem Kind) tun kann bei Gruppen erstellen. Jetzt kann Ihr Kind keine Gruppen selbst erstellen. 

Wichtig:

Sie wollen den Schiebe·regler aktivieren?
Dann bekommen Sie eine Nachricht, wenn Ihr Kind eine Gruppe erstellt.
Sie bekommen diese Informationen:

  • Wie heißt die Gruppe?

  • Welche Telefon·nummern haben die Personen in der Gruppe?

WhatsApp schaltet Anrufe von fremden Telefon·nummern automatisch stumm.
Das gilt für Kinder·konten mit Eltern·kontrolle.
Sie sehen das an dem Schiebe·regler.
Der Schiebe·regler ist aus·geschaltet.

Wichtig:
Das Smart·phone zeigt die Anrufe trotzdem an.
Sie finden die Anrufe in der Liste: Anrufe.
Und Sie sehen die Anrufe bei den Benachrichtigungen.

Wir empfehlen:
Sprechen Sie mit Ihrem Kind.
Erklären Sie Ihrem Kind: Anrufe von fremden Personen können gefährlich sein.

Wählen Sie unter Wer kann (Name von Ihrem Kind) kontaktieren?  Kontakte von (Name von Ihrem Kind).

Unter dem Punkt Blockiert sehen Sie:
Welche Personen sind für Ihr Kind gesperrt?
Sie können dort auch neue Personen sperren.

Unter dem Punkt WhatsApp·kontakte ist der Schiebe·regler automatisch aktiviert.
Dadurch speichert WhatsApp wichtige Informationen:

  • Die Telefon·nummern von den Kontakten.

  • Die Namen von den Kontakten.

Das ist gut, wenn Ihr Kind ein neues Smart·phone bekommt.
Dann sind alle Kontakte wieder da.
Wir empfehlen: Lassen Sie diese Funktion angeschaltet.

Deaktivieren Sie den Schiebe·regler bei: Lesebestätigungen.
Dann können andere Personen nicht mehr sehen:
Hat das Kind die Nachricht schon gelesen?
Das ist gut für Kinder.
So haben Kinder weniger Stress.
Sie müssen dann nicht sofort antworten.
Das Kind sieht dann aber auch nicht:
Haben andere Personen meine Nachricht schon gelesen?

Wichtig:
In Gruppen·chats funktioniert das nicht.
Dort wird die Lesebestätigung immer gesendet.
Auch wenn der Schiebe·regler ausgeschaltet ist.

Mit Effekten, Filtern oder Hintergründen kann man Video·anrufe und Fotos verändern.
Wir empfehlen: Schalten Sie diese Effekte bei jüngeren Kindern aus.

Deaktivieren Sie den  Schiebe·regler bei Kamera·effekte erlauben.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber.
Erklären Sie Ihrem Kind: Kamera-Effekte verändern das Aussehen.

WhatsApp sperrt Nachrichten von fremden Personen automatisch.
Das passiert, wenn eine fremde Person sehr viele Nachrichten auf einmal schickt.
WhatsApp sagt aber nicht genau, wie viele Nachrichten das sind.

Wählen Sie: Erweitert.

Aktivieren Sie den  Schiebe·regler bei Nachrichten unbekannter Konten blockieren.  

Achtung:Das bedeutet nicht, dass alle Nachrichten von fremden Personen gesperrt werden.
Schickt die Person wieder weniger Nachrichten?
Dann wird die Telefon·nummer von WhatsApp wieder freigegeben.
Dann kann die Person wieder Nachrichten schicken.

Wählen Sie: Erweitert.

Aktivieren Sie den  Schiebe·regler bei IP-Adresse in Anrufen schützen. 

Aktivieren Sie diese Funktion.
Dann werden Anrufe über die Computer von WhatsApp geleitet.
Diese Computer heißen: Server.
Das schützt Ihr Kind.
Andere Personen können dann die IP-Adresse von Ihrem Kind nicht sehen.
Die IP-Adresse ist wie eine Adresse für das Internet.

Wählen Sie: Erweitert.

Aktivieren Sie den  Schiebe·regler bei Link·vorschau deaktivieren. 

Dann zeigt WhatsApp keine Vorschau von Links an, die Ihr Kind verschickt.
Das schützt Ihr Kind.
Andere Personen können dann die IP-Adresse von Ihrem Kind nicht sehen.

Wählen Sie: Erweitert.

Es gibt strenge Einstellungen für das Konto.
Diese Einstellungen sperren bestimmte Funktionen.
Das ist wichtig, wenn Ihr Kind in Gefahr ist.
Zum Beispiel durch Angriffe von anderen Personen im Internet.

WhatsApp macht viele von diesen Einstellungen automatisch.
Aber Sie können diese Einstellungen auch selbst machen.
Haben Sie diese Anleitung Schritt für Schritt gelesen?
Dann haben Sie alle wichtigen Einstellungen schon gesehen und eingestellt.

1.3

Elternaufischt für Jugendliche zwischen 16-17 Jahren

Eltern können auch bei Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren helfen.
Dafür gibt es Kontroll·optionen.
Diese Kontroll·optionen sind freiwillig.
Jugendliche ab 16 Jahren dürfen WhatsApp in Deutschland auch ohne Hilfe von den Eltern nutzen.

Möchten Eltern die Kontroll·optionen nutzen?
Dann müssen die Eltern ihr WhatsApp·konto mit dem Konto von dem Jugendlichen verbinden.

Es gibt einen Aktivitäten·bereich.
Dort sehen Eltern alle Aktivitäten von dem Jugendlichen.
Sie bekommen dann Nachrichten zu diesen Aktivitäten:

Sie bekommen eine Nachricht, wenn der Jugendliche einen neuen Kontakt hinzufügt.

Sie bekommen eine Nachricht, wenn der Jugendliche einen Gruppen·chat macht.
Und Sie bekommen eine Nachricht, wenn neue Personen in die Gruppe kommen.

Sie bekommen eine Nachricht, wenn der Jugendliche den Namen ändert.
Oder wenn der Jugendliche das Profil·bild bei WhatsApp ändert.

Einrichtung der Kontroll·optionen:

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von dem Jugendlichen.

  2. Wählen Sie rechts unten: Du.

  3. Gehen Sie nach unten und wählen Sie: Kontroll·optionen für Eltern.

  4. Wählen Sie: Weiter.

  5. Geben Sie den Geburts·tag von dem Jugendlichen ein.

  6. Bestätigen Sie das Alter von dem Jugendlichen. Wählen Sie: Ja, das ist korrekt.

  7. Wählen Sie: Weiter.

  8. Nehmen Sie Ihr Smartphone. Scannen Sie den QR-Code auf dem Smartphone von dem Jugendlichen. Oder schicken Sie sich den Link selbst zu.

  9. Wählen Sie: Weiter.

  10. Bestätigen Sie, dass Sie erwachsen sind. Wählen Sie: Weiter.

  11. Machen Sie ein Foto von Ihrem Gesicht. Senden Sie das Foto ab. Wählen Sie: Senden.

  12. Legen Sie eine Eltern-PIN fest. Eine PIN ist eine geheime Nummer. Sie brauchen die PIN immer, wenn Sie Einstellungen für das Kind ändern.

  13. Wählen Sie: Weiter.

  14. Wählen Sie: Fertig.

  15. Nehmen Sie wieder das Smartphone von dem Jugendlichen. Geben Sie die Eltern-PIN ein.

  16. Prüfen Sie die Daten·schutz·einstellungen für den Jugendlichen.

  17. Wählen Sie: Weiter.

  18. Wählen Sie: Fertig. 

  19.  

So sehen Sie die Kontroll·optionen für Eltern:

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf Ihrem Smartphone.

  2. Wählen Sie: Du.

  3. Gehen Sie nach unten und wählen Sie: Kontroll·optionen für Eltern.

  4. Wählen Sie den Namen von Ihrem Kind.

So schalten Sie die Benachrichtigungen ein oder aus:

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf Ihrem Smartphone.

  2. Wählen Sie: Du.

  3. Gehen Sie nach unten und wählen Sie: Kontroll·optionen für Eltern.

  4. Wählen Sie den Namen von Ihrem Kind.

  5. Wählen Sie oben rechts die  drei Punkte.

  6. Wählen Sie:  Benachrichtigungen verwalten.

  7. Aktivieren oder deaktivieren Sie den Schiebe·regler bei den einzelnen Optionen.

1.4

Profil schnell sicher machen ohne Eltern·aufsicht

So ändern Sie schnell die Privat·sphäre und die Einstellungen für Chats:

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.

  2. Wählen Sie: Du.

  3. Wählen Sie: Daten·schutz.

  4. Wählen Sie ganz unten: Privat·sphäre-Check.

  1. Wählen Sie:  Wähle aus, wer dich kontaktieren kann.
  2. Wählen Sie:  Gruppen.
  3. Wir empfehlen die Einstellung: Meine Kontakte.
    Oder die Einstellung: Meine Kontakte außer….

    Bei der Einstellung Meine Kontakte außer… können Sie Personen auswählen.
    Diese Personen dürfen das Kind dann nicht in Gruppen hinzufügen.
    Klicken Sie danach auf den grünen Haken unten rechts.

  4. Gehen Sie einen Schritt zurück und wählen Sie Anrufe von Unbekannt stummschalten. → Aktivieren Sie hier den Schiebe·regler .
  5. Gehen Sie einen Schritt zurück und wählen Sie Blockierte Kontakte.                                                      Hier sehen Sie eine Liste mit blockierten Kontakten.
    Blockierte Kontakte können Ihnen keine Nachrichten mehr schreiben.
    Sie können oben rechts auf das  Symbol klicken.
    Dann können Sie weitere Kontakte blockieren.
  6. Die Einstellungen sind hier fertig.
  7. Gehen Sie jetzt wieder zurück zur Übersicht.
    Öffnen Sie in unserer Anleitung den nächsten Bereich.
  1. Wählen Sie:  Wähle aus, wer dich kontaktieren kann.
  2. Wählen Sie:  Profil·bild Wählen Sie die Option Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer…
  3. Gehen Sie zurück und wählen Sie: Zuletzt online/Online. 
    Wählen Sie Niemand und Wie bei “Zuletzt online”.
  4. Gehen Sie zurück und wählen Sie Lesebestätigung. 
    Aktivieren Sie den Schiebe·regler neben Lesebestätigung. 
  1. Wählen Sie: Mehr Daten·schutz für deine Chats.
  2. Gehen Sie hier die Einstellungen durch und wählen Sie nach Bedarf die passenden Optionen aus.
  3. Gehen Sie anschließend wieder zurück zur Übersicht und klappen Sie in unserer Anleitung das nächste Kästchen auf. 
  1. Wählen Sie:  Mache dein Konto sicherer.
  2. Gehen Sie die Einstellungen durch.
    Wählen Sie die passenden Einstellungen aus.

  3. Die Schnell-Einstellungen sind nun fertig.
    Sie können jetzt die weiteren Kapitel lesen.

1.5

Nachrichten stumm machen

Wenn man eine Nachricht bekommt, dann klingelt das Smart·phone. 
Und es öffnet sich ein Pop-up-Fenster. 
Das bedeutet: 
Sie sehen auf dem Smartphone, dass eine neue Nachricht da ist. 

Diese Nachrichten lenken ab.
Zum Beispiel, wenn man gerade Haus·aufgaben macht. 
Kinder denken dann: 
Ich muss sofort mein Smart·phone nehmen und zurückschreiben. 

Sie können das ausmachen. 
Das geht so: 

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.

  2. Wählen Sie rechts unten: Du.

  3. Beim iPhone klicken Sie unten rechts auf: Einstellungen
  4. Scrollen Sie nach unten. Wählen Sie: Benachrichtigungen
  5. Deaktivieren Sie den Schiebe·regler bei Nachrichtentöne.
  6. Deaktivieren Sie den Schiebe·regler bei Erinnerungen.
  7. Sie können auch die anderen Schiebe·regler weiter unten deaktivieren. 
1.6

Anrufe von Fremden stumm machen

Viele Menschen können die Handy·nummer von Ihrem Kind haben. 
Auch fremde Menschen können Ihr Kind anrufen. 
Sie können einstellen: 
Die Anrufe von Fremden sollen stumm sein. 
Dann hört das Kind den Anruf nicht. 
Aber Ihr Kind kann die Nummer später trotzdem zurückrufen. 
Sagen Sie zu Ihrem Kind: 
Du darfst unbekannte Nummern nicht zurückrufen. 

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.

  2. Wählen Sie rechts unten: Du.
    Beim iPhone klicken Sie unten rechts auf: Einstellungen

  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf: Anrufe
  5. Aktivieren Sie nun den Schiebe·regler bei: Anrufe von Unbekannt stummschalten
1.7

Einstellungen für WhatsApp·gruppen ändern

Kinder werden von Freunden in viele Gruppen eingeladen. 
Das kann nerven. 
Das kann auch gefährlich sein. 
Denn in diesen Gruppen können auch Fremde sein. 
Sie können einstellen: 
Nicht jeder darf mein Kind in eine Gruppe einfügen. 
Das geht so: 

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf dem Smartphone von Ihrem Kind.

  2. Wählen Sie rechts unten: Du.
    Beim iPhone klicken Sie unten rechts auf: Einstellungen.

  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Wählen Sie: Gruppen
  5. Entscheiden Sie: 
    Wer darf Ihr Kind in Gruppen einfügen? 
    Meine Kontakte 
    oder 
    Meine Kontakte außer…

Oft haben Gruppen-Chats mehrere Admins.
Ein Admin erstellt die Gruppe und macht Einstellungen dafür.
Ist Ihr Kind kein Admin?
Dann können Sie keine Einstellungen machen. 
Aber wenn Ihr Kind Admin ist, dann können Sie einstellen: 
Neue Kontakte in der Gruppe muss Ihr Kind erlauben. 

  1. Öffnen Sie den Gruppen·chat von Ihrem Kind.
    Ihr Kind muss der Admin sein.
  2. Klicken Sie auf den Gruppen·namen..
  3. Gehen Sie ein Stück nach unten und wählen Sie: Gruppen·berechtigungen
  4. Wählen Sie: Neue Mitglieder hinzufügen. Wählen Sie: Nur Admins.
  5. Wählen Sie: Genehmigung durch Admin erforderlich
  6. Aktivieren Sie den Schiebe·regler bei: Genehmigung durch Admin erforderlich
  7. Gehen Sie zurück.
  8. Wählen Sie unter Gruppen·verwaltung -> Gruppen·einstellungen bearbeiten. Wählen Sie: Nur Admins. 
  9. Entscheiden Sie: 
    Dürfen die anderen in der Gruppe schreiben?
    Dann wählen Sie Neue Nachrichten senden -> Alle
    Darf nur Ihr Kind und andere Admins schreiben? 
    Dann wählen Sie Neue Nachrichten senden -> Nur Admins

Achtung

In der Gruppe von Ihrem Kind gibt es mehrere Admins? 
Dann können diese Admins die Einstellungen wieder ändern. 

Manchmal machen die Kinder in den Gruppen·chats auch Gruppen·anrufe. 
In diesen Anrufen können auch Fremde sein. 
Sagen Sie Ihrem Kind: 
Du musst mir sagen, wenn Fremde in der Gruppe sind. 
Dann finden wir zusammen eine Lösung. 

1.8

Keine WhatsApp Kanäle für Kinder

Es gibt bei WhatsApp Kanäle. 
Fußball·vereine oder Influencer haben Kanäle. 
Sie schreiben Nachrichten in den Kanal. 
Ihr Kind kann diesem Kanal folgen und die Nachrichten lesen. 
Ihr Kind kann aber nicht selber im Kanal etwas schreiben. 
Ihr Kind kann auf die Nachrichten mit Emojis reagieren.

Manche Kinder machen eigene Kanäle. 
Das ist nicht gut!
Es können viele Fremde dem Kanal von Ihrem Kind folgen. 
Ihr Kind kann nicht sehen, wer in dem Kanal ist. 
Ihr Kind kann nur die eigenen Kontakte sehen. 
Fremde kann Ihr Kind nicht sehen. 
Ihr Kind kann niemanden aus dem Kanal entfernen. 
Kinder sollten daher keinen Kanal machen! 
Ihr Kind sollte lieber eine WhatsApp-Gruppe machen.

Wenn Sie die Eltern·aufsicht für Kinder machen, kann Ihr Kind keinen WhatsApp Kanal sehen und erstellen.

1.9

Was sind Communitys?

Es gibt bei WhatsApp Communitys. 
Community ist Englisch und bedeutet: 
Zum Beispiel: Gemeinschaft.
Der Fußball·verein von Ihrem Kind kann eine Community machen. 
In dieser Community sind dann viele verschiedene Gruppen drin. 
Zum Beispiel: 

  • Eine Gruppe für die Eltern.
  • Eine Gruppe für die Kinder.
  • Eine Gruppe für Termine. 

Jeder kann eine Community machen. 
Es gibt keine Schutz·einstellungen für Communitys. 
Sie können aber einstellen:
dass Ihr Kind nicht automatisch in Gruppen eingefügt wird. 
Ihr Kind ist aber schon in der Gruppe? 
Dann kann die Gruppe immer in Communitys eingefügt werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind. 
Sagen Sie: 
In Communitys sind viele fremde Menschen. 
Du kannst immer mit mir sprechen. 
Dann entscheiden wir zusammen. 

1.10

Ab wie vielen Jahren ist WhatsApp?

WhatsApp selber sagt: 
Die App ist ab 13 Jahren. 
WhatsApp benutzt private Daten von Ihrem Kind. 
Darum ist WhatsApp in Deutschland ab 16 erlaubt. 
Kinder unter 16 Jahren brauchen die Erlaubnis der Eltern. 
Diese Einstellungen sind wichtig für Kinder unter 16 Jahren: 

Für Kinder unter 6 Jahren ist WhatsApp noch nicht geeignet.

WhatsApp dürfen Kinder ab 13 Jahren benutzen. 
Ihr Kind möchte WhatsApp früher nutzen?
Dann müssen Eltern zustimmen. 
Dann darf das Kind auch unter 13 Jahren WhatsApp benutzen.

Eltern können die Elternaufsicht für Kinder einstellen. 
Oder das beachten: 

  • Zuletzt-Online-Zeiten auf Niemand stellen
  • Profilbild auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
  • Info auf Meine Kontakte stellen
  • Status auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
  • Gruppen auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
  • Aktivieren Sie Anrufe von Unbekannten stummschalten

WhatsApp dürfen Kinder ab 13 Jahren benutzen. 
Ihr Kind möchte WhatsApp früher nutzen?
Dann müssen Eltern zustimmen. 
Dann darf das Kind auch unter 13 Jahren WhatsApp benutzen.
Eltern können die Elternaufsicht für Kinder einstellen. 
Oder das beachten: 

  • Zuletzt-Online-Zeiten auf Niemand stellen
  • Profilbild auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
  • Info auf Meine Kontakte stellen
  • Status auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
  • Gruppen auf Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer… stellen
  • Aktivieren Sie Anrufe von Unbekannten stummschalten 

2 Daten·schutz und Privat·sphäre in WhatsApp

Viele Menschen können die Handy·nummer von Ihrem Kind haben. 
Auch Fremde. 
Auf dem WhatsApp Profil von Ihrem Kind gibt es viele private Daten. 
Zum Beispiel: 
– Profil·bild.
– Wann Ihr Kind online war. 
– Welche Bilder Ihr Kind bei WhatsApp in den Status postet. 
Sie können die Daten von Ihrem Kind schützen. 

2.1

Zuletzt Online Zeiten anzeigen

WhatsApp sagt Ihren Kontakten:
Die Person war zu dieser Uhr·zeit online. 
Das muss aber keiner wissen. 
Sie sollten das für Ihr Kind aus machen. 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie unten rechts: Du.
  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Wählen Sie: Zuletzt online/Online
  5. Wählen Sie: Wer kann meinen „Zuletzt online“-Zeit·stempel sehen? 
    Niemand oder Meine Kontakte außer…
  6. Sie können auch Meine Kontakte außer… wählen. 
    Nur die Eltern dürfen die Info sehen. 
    Sonst keiner. 

Nicht jeder muss sehen, ob Ihr Kind gerade online ist. 
So machen Sie das aus:

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Wählen Sie: Zuletzt online/Online
  5. Gehen Sie zum Bereich: Wer kann sehen, ob ich online bin?  
    Wählen Sie: Wie bei “Zuletzt online”
2.2

Blauer Haken: Lese·bestätigung ausmachen

Es gibt bei WhatsApp die Lese·bestätigung.
Das ist der blaue Haken unter den Nachrichten .
Der blaube Haken bedeutet: 
Die Nachricht wurde gelesen. 

Kinder denken oft: 
Mein Freund hat meine Nachricht gelesen. 
Warum schreibt er nicht zurück? 
Mag er mich vielleicht nicht? 

Kinder denken auch oft: 
Ich muss meinem Freund sofort zurück schreiben. 
Das kann Kinder stressen. 

Machen Sie den blauen Haken aus.
Niemand muss wissen, wann Ihr Kind eine Nachricht gelesen hat. 
Diese Info ist privat. 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Deaktivieren Sie den Schiebe·regler neben: Lese·bestätigungen 
2.3

Profil·bild nicht anzeigen lassen

Das Profil·bild bei WhatsApp darf nicht jeder sehen. 
Sonst sehen Betrügende oder Fremde: 
Diesem WhatsApp Kontakt kann ich schreiben. 
Sie können einstellen: 
Nur die Kontakte von meinem Kind dürfen das Profil·bild sehen. 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Wählen Sie: Profil·bild
    Wählen Sie: 
    Meine Kontakte 
    oder 
    Meine Kontakte außer… 
2.4

Profil·info nicht anzeigen lassen

Man kann auf dem WhatsApp-Profil Informationen über sich schreiben. 
Diese Informationen kann jeder sehen. 
Auch Betrügende oder Fremde. 
Entscheiden Sie. 
Wer darf die Informationen auf dem Profil von meinem Kind sehen?

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Wählen Sie: Info
  5. Wählen Sie: 
    Meine Kontakte 
    oder 
    Meine Kontakte außer… 
2.5

Status anzeigen

Man kann bei WhatsApp einen Status teilen. 
Zum Beispiel ein Bild oder ein Video. 
Das sehen dann alle Kontakte. 
Der Status ist 24 Stunden online. 
Nicht jeder Kontakt sollte den Status von Ihrem Kind sehen. 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Wählen Sie: Daten·schutz
  4. Wählen Sie: Status
  5. Wählen Sie: Meine Kontakte oder Meine Kontakte außer

Manche Kontakte teilen selbst oft was im Status. 
Dann denkt Ihr Kind: 
Ich muss jedes Bild sehen. 

Machen Sie die Elternaufsicht für Kinder an. Dann kann Ihr Kind keinen Status sehen.

Sie können auch den Status von Kontakten ausmachen. 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Tippen Sie unten auf: Aktuelles
  3. Hat hier jemand bei Status etwas geteilt?
    Klicken Sie den Status an.
  4. Klicken Sie oben rechts die drei Punkte .
  5. Tippen Sie auf Stumm.
    Klicken Sie nochmal auf Stumm.

Wichtig: 
Ihr Kind kann den Status trotzdem sehen. 
Er ist dann aber grau und ganz hinten in der Zeile. 

Manchmal möchten Kinder bei jedem Statuts das Publikum neu wählen. 
Zeigen Sie Ihrem Kind diese Schritte:

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Tippen Sie auf: Aktuelles
  3. Tippen Sie auf: Status hinzufügen
    Hier können Bilder, Videos, Texte oder Sprach·nachrichten geteilt werden.
  4. Machen Sie als Test ein Foto.
  5. Klicken Sie dann ganz unten links auf Status.
  6. Wählen Sie Meine Kontakte außer oder Nur teilen mit
  7. Wählen Sie: Teilen 
2.6

Dateien anschauen und löschen

WhatsApp speichert alle Nachrichten, Fotos und Videos von Ihrem Kind. 
Dann wird der Speicher vom Smart·phone schnell voll. 
Dann bekommt Ihr Kind keine Nachrichten mehr. 
So können Sie den Speicher wieder frei machen: 

Wichtig: 
Machen Sie die Einstellung unbedingt zusammen mit Ihrem Kind. 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Gehen Sie nach unten. Wählen Sie: Speicher und Daten
  4. Wählen Sie: Speicher verwalten
  5. Sie sehen hier: 
    Eine Auflistung der Namen mit den meisten großen Daten.
    Tippen Sie auf einen Namen. 
    Drücken Sie dann länger auf die Bilder und Videos. 
    Wählen Sie so viele aus, wie Sie und Ihr Kind möchten. 
    Klicken Sie dann auf den Papier·korb oben rechts. 
    Die Dateien sind jetzt gelöscht. 
2.7

Auf anderen Geräten nutzen

WhatsApp kann an vielen Geräten gleich·zeitig benutzen.
Zum Beispiel Tablet oder Laptop. 
Vielleicht möchten Sie das Profil von Ihrem Kind mit einem neuen Gerät verbinden? 
Oder Sie wollen das Profil von Ihrem Kind von einem Gerät abmelden?
Das geht so: 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Wählen Sie: Verknüpfte Geräte
  4. Sie sehen hier die verbundenen Geräte. 
    Sie können ein Gerät hinzufügen.
    Machen Sie dann die Schritte auf dem Bild·schirm.
  5. Sie können auch Geräte anklicken und Abmelden wählen.
    Dann wird das WhatsApp·konto von anderen Geräten wieder abgemeldet. 
2.8

Meta AI in Chats sperren

Meta AI ist die künstliche Intelligenz bei WhatsApp. 
Die ist nicht gut, weil er private Nachrichten lesen kann. 
Die Antworten der KI sind auch nicht immer 100% richtig. 
Bei einem „normalen“ WhatsApp Konto kann man die Meta AI nicht komplett blockieren.
Sie können die KI aber in Privat- oder Gruppenchat sperren. 

  • In privaten Chats können Sie die Nutzung selbst blockieren. 
  • In Gruppenchats kann der Adien die KI deaktivieren und sie kann nur vom Admin wieder aktiviert werden. 

Tipp:

Bei einem Kinderprofil unter 13 Jahren ist die Meta AI automatisch blockiert.
Die Einstellungen für Kinderprofile finden Sie hier: Elternaufsicht von WhatsApp
Ab 13 Jahren können Eltern über die Elternaufsicht Einstellungen in Bezug auf die Meta AI vornehmen. 

2.9

Daten·schutz für den Chat anmachen

Diese Einstellung können Sie für jeden Chat und jede Gruppe einzeln machen. 
Das kann diese Einstellung: 
Die WhatsApp KI Meta kann dann nicht genutzt werden. 
Medien werden nicht automatisch in der Galerie gespeichert. 
Das ist gut für Kinder mit vielen WhatsApp·gruppen. 
Dann werden nicht Bilder die gefährlich sind auf das Smart·phone gespeichert.  

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie eine Gruppe oder einen Kontakt aus.
  3. Klicken Sie oben auf den Gruppen- oder Kontakt-Namen.
  4. Scrollen Sie nach unten.
  5. Wählen Sie Erweiterter Chat-Daten·schutz aus.
  6. Aktivieren Sie ganz unten den Schiebe·regler neben Erweiterer Daten·schutz. 
    Machen Sie die Einstellung auch für andere Chats. 

3 Weitere Einstellungen für WhatsApp

3.1

Bilder, Videos und Sprach·nachrichten nur 1 Mal sehen

Sie können bei WhatsApp Bilder und Videos schicken. 
Ihre Kontakte können dann Ihre Bilder weiter·schicken. 
Sie können das blockieren. 
Dann sieht der Kontakt das Bild nur 1 Mal. 
Danach ist das Bild weg. 
Aber auf·passen: 
Ihr Kontakt kann mit einem zweiten Smart·phone ein extra Bild machen. 

Zeigen Sie Ihrem Kind diese Einstellung:

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Öffnen Sie den Chat zwischen Ihnen und Ihrem Kind.
  3. Klicken Sie unten rechts auf die Kamera .
  4. Machen Sie ein Bild.
  5. Klicken Sie unten rechts auf die Zahl 1.
  6. Schicken Sie das Bild.
  7. Das Bild kann man jetzt nur 1 Mal sehen. 

Sie können auch einstellen: 
Meine Sprach·nachricht darf man nur 1 Mal hören. 
Zeigen Sie Ihre Kind diese Einstellung: 

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Öffnen Sie den Chat zwischen Ihnen und Ihrem Kind.
  3. Klicken Sie unten rechts auf das Mikrofon .
  4. Halten Sie den Knopf gedrückt und schieben Sie diesen nach oben.
  5. Klicken Sie unten rechts auf die Zahl 1.
  6. Schicken Sie Sprach·nachricht.
  7. Die Sprach·nachricht kann man jetzt nur 1 Mal sehen. 
3.2

Bilder und Videos nicht automatisch speichern

Bei WhatsApp werden Medien automatisch gespeichert. 
Medien sind: Bilder, Videos oder Dokumente.
Manchmal sind diese Medien nicht gut für Kinder. 
Die vielen Medien machen auch den Speicher von Ihrem Kind voll. 
Sie können einstellen: 
Mein Kind kann selber entscheiden, welche Medien es sehen will. 
Ihr Kind muss dann selber die Medien herunterladen. 
Dazu muss Ihr Kind einfach nur auf die Nachricht klicken. 
Alle anderen Medien im Chat sieht Ihr Kind nicht. 

Zeigen Sie Ihrem Kind, wie das geht:

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie rechts unten: Du
  3. Wählen Sie Speicher und Daten.
  4. Klicken Sie: Bei mobiler Daten·verbindung
    Machen Sie hier alle Haken weg.
  5. Klicken Sie: Bei WLAN-Verbindung
    Machen Sie hier alle Haken weg.
  6. Klicken Sie: Roaming
    Machen Sie hier alle Haken weg. 
3.3

Chat sperren

Manch·mal benutzen Kinder das Smart·phone von den Eltern. 
Eltern können dann die Chats bei WhatsApp sperren. 
Nur die Eltern können dann die Chats öffnen. 
Zum Beispiel mit dem Finger·abdruck oder einem Code.

  1. Öffnen Sie WhatsApp.
  2. Wählen Sie einen Chat aus. 
    Klicken Sie auf den Namen.
  3. Gehen Sie nach unten. Aktivieren Sie den Schiebe·regler bei Chat·sperre.
  4. Tippen Sie auf Weiter.
  5. Wie sperren Sie normalerweise Ihr Handy? 
    Finger·abdruck, Code oder FaceID? 
    WhatsApp über·nimmt diese Einstellung.
  6. Gehen Sie wieder zurück zu Start·seite von WhatsApp. 
    Wischen Sie mit dem Finger nach unten. 
    Ganz oben sehen Sie jetzt: Gesperrte Chats 
    Hier können Sie den Chat wieder öffnen. 
    Die Chat·partner können nicht sehen, dass der Chat gesperrt ist.
3.4

Was ist die Meta AI?

In WhatsApp gibt es bei manchen Menschen einen Chatbot namens Meta AI.
Das ist eine Künstliche Intelligenz.
Sie funktioniert mit einer Technik von der Firma OpenAI.
Man sieht den Chatbot als kleinen blau-violetten Kreis rechts neben den eigenen Chats.

Meta AI kann deaktiviert werden. Machen Sie die Elternaufsicht für Kinder. Dann kann Ihr Kind nicht mit Meta AI schreiben. 

Ohne Elternaufsicht:

Wenn Ihr Kind auf den Kreis klickt und die Regeln akzeptiert, kann es mit Meta AI schreiben.
Meta AI antwortet dann schnell.
Nach der Nutzung sieht man Meta AI wie einen normalen Chat in WhatsApp.

Der Chatbot kann zum Beispiel Gedichte schreiben, Rezepte suchen oder Fragen beantworten.
Manche Kinder benutzen Meta AI auch für ihre Haus·aufgaben.
Meta AI kann auch in Gruppen-Chats benutzt werden.
Dort kann sie die Unterhaltung zusammenfassen und ergänzen.

Das kann für Kinder auch gefährlich sein. 
Manchmal sagt Meta AI Dinge, die nicht richtig oder nicht gut sind.
Kinder können falsche Informationen bekommen.
Außerdem können sie private Dinge sagen, die nicht sicher sind.
Meta speichert die Daten und Gespräche.
Darum sollten Eltern mit ihrem Kind darüber sprechen und die Nutzung begleiten.

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